St. Margaretha: Empfang zum neuen Kirchenjahr
Mehr Hauptamtliche erforderlich

Westerkappeln/Lotte -

Dietmar Südbeck vom Kirchenvorstand St. Margaretha und Petra Meyer, Vorsitzende des Pfarreirates der katholischen Gemeinde, halten dringend mehr Hauptamtliche für erforderlich. „Pater Shaji kann nicht alles schaffen“, machten sie beim Empfang zum neuen Kirchenjahr deutlich, dass sie sich vom Bistum Unterstützung wünschen.

Montag, 02.12.2019, 18:00 Uhr
Pater Shaji George (rechts), Petra Meyer vom Pfarreirat (2.von rechts) und Dietmar Südbeck vom Kirchenvorstand (hinten links) dankten Kerstin Sickbert, Leon Krause, Petra Schmitz und Markus Klinke (von links nach rechts), die sich erst einmal eine Pause vom Ehrenamt nehmen.
Pater Shaji George (rechts), Petra Meyer vom Pfarreirat (2.von rechts) und Dietmar Südbeck vom Kirchenvorstand (hinten links) dankten Kerstin Sickbert, Leon Krause, Petra Schmitz und Markus Klinke (von links nach rechts), die sich erst einmal eine Pause vom Ehrenamt nehmen. Foto: Dietlind Ellerich

Der Gottesdienst am ersten Adventssonntag war sehr gut besucht, die Resonanz auf den Empfang zum Beginn des neuen Kirchenjahrs dennoch sehr mäßig. Pfarreirat und Kirchenvorstand der katholischen Pfarrgemeinde St. Margaretha hatten sich vom geselligen Beisammensein im Kirchenraum wahrlich mehr versprochen.

„Es ist toll, dass so viele Erstkommunionkinder mit ihren Familien in der Messe waren“, betont Petra Meyer , Vorsitzende des Pfarreirats. Auf der anderen Seite sei es sehr schade, dass so wenige hätten bleiben wollen. Pater Shaji George ließ nichts unversucht und bat die Gottesdienstbesucher an der Kirchentür, doch umzukehren. „Wir möchten zeigen, dass Kirche mehr ist als Gottesdienst“, wünschen sich Meyer sowie Dietmar Südbeck vom Kirchenvorstand eine lebendige Gemeinschaft über die Messe hinaus.

Da sich in den vergangenen Jahren gezeigt hatte, dass der Weg zum Reinhildis-Haus als Veranstaltungsort des Empfangs für viele wohl zu umständlich war, hatten sich die Gremien dazu entschlossen, auch nach der Messe im Gotteshaus zu feiern. Veronika Kowalski, Präventionskraft der Kirchengemeinde und ehemalige Leiterin des Familienzentrums St. Barbara, bot eine Bastelaktion an. Wer wollte, konnte eine Krepppapierblume mit einem persönlichen Wunsch in eine Vase stellen und dafür die Wunschblume eines anderen mitnehmen.

Miteinander in Kontakt treten und bleiben, das ist Kirchenvorstand, Pfarreirat und Pater Shaji wichtig. Die Menschen bei der Stange zu halten und zu begeistern, sei auch ein personelles Problem, glauben Südbeck und Meyer, dass die Gemeinde zu den Ehrenamtlichen dringend mehr Hauptamtliche braucht.

„Pater Shaji kann nicht alles schaffen“, machen Südbeck und Meyer deutlich, dass sie sich vom Bistum Unterstützung wünschen. Sie können sich eine pädagogische Begleitung der Arbeit vor Ort sehr gut vorstellen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7106152?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F
2:0 gegen Magdeburg: Preußen Münster beendet Sieglosserie
Er kann es noch; Rufat Dadashov (2.v.l.) erzielte wie in Meppen ein Tor, dieses Mal zur 1:0-Führung
Nachrichten-Ticker