Statistisches Landesamt veröffentlicht neue Tourismuszahlen
Mehr Übernachtungen in Westerkappeln

Westerkappeln/Tecklenburger Land -

Nach einem starken Wachstum im vergangenen Jahr sind die Übernachtungszahlen in den Westerkappelner Beherbergungsbetrieben in den ersten neun Monaten dieses Jahres noch einmal leicht gestiegen. Bei ausländischen Gästen war die Gemeinde offenbar weniger beliebt.

Freitag, 06.12.2019, 18:54 Uhr aktualisiert: 06.12.2019, 19:04 Uhr
Während die Zahl der Besucherankünfte in Westerkappeln zuletzt leicht rückläufig war, stieg die Zahl der Übernachtungen.
Während die Zahl der Besucherankünfte in Westerkappeln zuletzt leicht rückläufig war, stieg die Zahl der Übernachtungen. Foto: dpa

Denn hier gibt es einen Rückgang. Das geht aus den jüngst veröffentlichten Fremdenverkehrszahlen von IT NRW als Statistisches Landesamt hervor.

Gezählt werden nur Gäste in Betrieben mit zehn und mehr Betten. In Westerkappeln gibt es davon drei, die zusammen 54 Betten anbieten. Laut IT NRW gab es von Januar bis September 2322 Gästeankünfte, marginal weniger als im gleichen Vorjahreszeitraum. Die Zahl der Besucher aus dem Ausland ging mit einem Minus von 19 Prozent auf 290 Personen deutlich zurück.

Während die Gästeübernachtungen geringfügig (+0,7 Prozent) auf 7221 stiegen, kann man bei den Ausländern mit nur noch 1268 Übernachtungen schon fast von einem Einbruch (-30,5 Prozent) sprechen. Von Januar bis September vergangenes Jahr hatten die Statistiker dagegen gegenüber 2017 noch ein Wachstum von annähernd 200 Prozent festgestellt. Nur mutmaßen lässt sich die Ursache für die Entwicklung. Möglicherweise hängt dies mit dem Glasfaserausbau in Westerkappeln und dem Abzug der meist ausländischen Bautrupps zusammen.

Durchschnittlich blieben die Übernachtungsgäste 3,1 Tage in Westerkappeln, Ausländer sogar 4,4 Tage. Die Mittlere Auslastung der Übernachtungsbetriebe lag in den ersten drei Quartalen bei 49,3 Prozent, etwas weniger als vergangenes Jahr, aber vergleichsweise hoch gegenüber den Zahlen in den meisten Nachbargemeinden.

Obwohl in den ersten neun Monaten dieses Jahres in Ibbenbüren mit 466 zwölf Betten mehr für Übernachtungsgästen bereit waren, ist die Zahl der Gästeankünfte dort leicht um 0,3 Prozent auf 28 266 zurückgegangen. Die Zahl der Übernachtungen aber stieg um 0,5 Prozent auf 49 352. Die mittlere Bettenauslastung sank von 38,1 auf 36,9 Prozent.

Mettingen verzeichnet 2,7 Prozent mehr Gäste (6925), die Zahl der Übernachtungen sank allerdings um 10,8 Prozent auf 36 860, die Auslastung der 221 (-4) angebotenen Betten von 61,7 auf 57 Prozent.

In Recke wurden 138 Betten angeboten (+9), 5732 Gäste kamen (+8,9 Prozent), sie buchten 16 145 Übernachtungen (-3,9 Prozent). Die Bettenauslastung sank von 39,7 auf 32,7 Prozent.

In Hörstel nutzten 27 655 Gäste (-10,8 Prozent) 387 angebotene Betten (-2). Gebucht wurden 89 715 Übernachtungen – elf Prozent weniger als im Vorjahr. Die Bettenauslastung sank von 38,3 auf 35,4 Prozent.

In Tecklenburg schließlich wurden 795 Betten angeboten (-8), die zu 46,2 Prozent ausgelastet waren – 0,1 Prozentpunkte weniger als im Vorjahreszeitraum. Mit 37 165 Gästen kamen 7,2 Prozent weniger Besucher an, sie buchten 122 558 Übernachtungen.

Für Hopsten (zwei Betriebe, 22 Betten) sind die Daten geheim. Gleiches gilt für Lotte, wo es nur einen nennenswerten Übernachtungsbetrieb mit 21 Betten gibt. So viel dann aber doch: Bezogen wurden nur 14.

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