Heike Möllenkamp spendet für die Vereine Wabe und Wespe
Ein nachhaltiger Weihnachtsmarkt

Westerkappeln -

Ende November hatte Heike Möllenkamp auf ihrem Hof in Westerbeck einen kleinen, aber feinen privaten Weihnachtsmarkt auf die Beine gestellt. Eine in mehrfacher Hinsicht nachhaltige Veranstaltung, wie sich jetzt zeigte.

Montag, 16.12.2019, 17:00 Uhr
Das hat sich gelohnt: Heike Möllenkamp (Mitte) überreichte am Sonntag im Werkstatt-Café symbolische Schecks über jeweils 1500 Euro an Astrid Pflüger-Ott vom Förderverein Wespe (links) und Frauke Helmich vom Flüchtlingshilfeverein Wabe Westerkappeln.
Das hat sich gelohnt: Heike Möllenkamp (Mitte) überreichte am Sonntag im Werkstatt-Café symbolische Schecks über jeweils 1500 Euro an Astrid Pflüger-Ott vom Förderverein Wespe (links) und Frauke Helmich vom Flüchtlingshilfeverein Wabe Westerkappeln. Foto: Frank Klausmeyer

Alte Herrenhemden, leere Milchtüten, Holzreste – kann das in die Tonne oder lässt sich damit vielleicht noch etwas anfangen? Es lässt sich, wie am Samstag und Sonntag im Werkstatt-Café am Kirchplatz zu sehen (und zu kaufen) war. Heike Möllenkamp bot dort sogenannte „Upcycling“-Produkte an, die beim ersten Westerbecker Weihnachtsmarkt Ende November nicht über die Ladentheken gegangen waren. Von dieser Veranstaltung ist noch deutlich mehr übrig geblieben, wovon die Westerkappelner Elterninitiative für Spielen und Erleben (Wespe) sowie der Flüchtlingshilfeverein Wabe Westerkappeln immens profitieren.

Heike Möllenkamp hatte den Westerbecker Weihnachtsmarkt Ende November mit Unterstützung einiger Privatleute, Wespe, Wabe und Gesamtschule auf die Beine gestellt. Und die Kassen klingelten ordentlich. Allein beim Waffelverkauf seien über 400 Euro eingenommen worden, berichtet Heike Möllenkamp.

Schon vorher stand fest, das der Erlös des kleinen, aber feinen Weihnachtsmarktes an Wabe und Wespe gehen soll. Beide Vereine können sich so über eine Spende von jeweils 1500 Euro freuen. „Für uns ist das wahnsinnig viel Geld“, betonte Frauke Helmich , die den symbolischen Scheck für den Flüchtlingshilfeverein entgegennahm. Seitdem die Zahl der Geflüchteten nach 2015 wieder gesunken ist, seien auch die Spenden rückläufig.

Der Förderverein Wespe könne das Geld gut gebrauchen für das Gartenbauprojekt „Regenbogenland“, fürs Westerkappelner Kinderkulturprogramm sowie gegebenenfalls andere Zwecke, sagte Vorstandsmitglied Astrid Pflüger-Ott. Sie und Frauke Helmich zollten Heike Möllenkamp Respekt für die Organisation des Weihnachtsmarktes. Und dass dabei die nicht verkauften Upcycling-Produkte nun im Werkstatt-Café angeboten wurden, sei eine gute Idee. „Das passt zum Thema“, meinte Pflüger Ott. Schließlich wird angestrebt, in den Räumen des ehemaligen Fahrradgeschäftes Stening einen Bioladen zu eröffnen.

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