Neue Grußpostkarten
Mit Hase, Engel und Blümchen

Westerkappeln -

Keine Frage: Die Westerkappelner Grußpostkarten sind in die Jahre gekommen. Schlicht in der Motivauswahl und mittlerweile vergilbt, sind sie zu einem Ladenhüter geworden. Handlungsbedarf wurde spätestens während eines Arbeitskreistreffens zur Entwicklung des Ortskerns gesehen, an dem unter anderem Vertreter der Verwaltung und des „Kappelner Bands“ teilnahmen. Ziemlich genau ein Jahr ist das jetzt her.

Donnerstag, 19.12.2019, 16:50 Uhr aktualisiert: 20.12.2019, 17:40 Uhr
Drei unterschiedliche neue Grußpostkarten mit Westerkappelner Motiven sind jetzt in einer Reihe von Geschäften erhältlich. Das „Kappelner Band“ hat insgesamt 6000 Exemplare drucken lassen..
Drei unterschiedliche neue Grußpostkarten mit Westerkappelner Motiven sind jetzt in einer Reihe von Geschäften erhältlich. Das „Kappelner Band“ hat insgesamt 6000 Exemplare drucken lassen.. Foto: Katja Niemeyer

Zunächst schien es bei der allgemeinen Bestätigung, dass in dieser Hinsicht etwas unternommen werden müsse, geblieben zu sein. In diesem Sommer aber griff Sibylle Schwope zu ihrer Kamera und machte sich auf zu einem Streifzug durch die Gemeinde, um Motive zu sammeln. Der Entschluss zu einer Neuauflage der Grußpostkarten war zuvor während einer Sitzung des „Kappelner Bands“ gefasst worden.

Bei ihrem Streifzug schoss Sibylle Schwope natürlich Fotos von dem Goldenen Hasen auf dem Brunnen im Ortskern. Dieser war ihr schon vor elf Jahren aufgefallen, als sie nach Westerkappeln zog. „Mir gefällt der Hase“, sagt die 51-Jährige, die sich als engagierte Bürgerin bezeichnet und als solche beim „Kappelner Band“ mitarbeitet.

Sibylle Schwope knipste aber nicht nur den Hasen von allen Seiten. Auch die Stadtkirche und das Rathaus fotografierte die Marketing-Assistentin, und das jeweils aus einer ungewohnten, aber interessanten Perspektive. Hinzu kamen Schnappschüsse von einem kleinen goldenen Engel, den sie durch Zufall an der Wand eines Fachwerkhauses entdeckte, von Blumen und von Fachwerkhäusern. Auch das Friedhofstor lichtete die Hobby-Fotografin ab, ebenso wie das Eisentor an der Bramscher Straße, hinter dem sich das Anwesen von Haus Cappeln erstreckt. Durch die Öffnung in dem Tor dürften unzählige Kappelner geschlüpft sein, um die parkähnliche Umgebung des ehemaligen Ritterguts zu erkunden.

Zusammen mit einer Werbe-Agentur suchte Sibylle Schwope anschließend die schönsten Motive aus. Entstanden sind so drei unterschiedliche Postkarten in einem modernen, schmalen Format.

Katja Otte, Vorsitzende des „Kappelner Bands“, freut sich über das Ergebnis. „Kunden haben immer wieder nach Postkarten mit Westerkappelner Motiven gefragt“, berichtet die Geschäftsfrau. Bislang schob sie dann regelmäßig die alten Modelle über den Ladentisch.

Die neuen Postkarten, von denen insgesamt 6000 Exemplare gedruckt wurden, sind für einen Euro das Stück in der „Efeuranke“, bei „Pfiffikus“, im Büromarkt, im Schuhhaus Siegmund und demnächst auch bei „Martin‘s – Das feine Genießen“ erhältlich. Kaufleute, die die Karten in ihre Sortiment aufnehmen wollen, sollten sich an Katja Otte wenden.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7143234?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F188%2F
Nachrichten-Ticker