Lars Jehne und Ron Schindler kandidieren für die FDP
19-Jähriger im Wahlkampfgetümmel

Kreis Warendorf -

Die FDP hat den 19-jährigen Abiturienten Lars Jehne aus Ahlen zum Landtagskandidaten gekürt, nachdem Dr. Stefan Romberg den Verzicht auf eine erneue Kandidatur erklärt hatte. Ron Schindler, FDP-Bewerber im Nordkreis, fand in seiner Antrittsrede deutliche Worte für die Art, in der Romberg auf dem Bezirksparteitag am Sonntag an gleicher Stelle abgemeiert worden war.

Freitag, 30.03.2012, 06:03 Uhr

Lars Jehne und Ron Schindler kandidieren für die FDP : 19-Jähriger im Wahlkampfgetümmel
Gabriela Wiliniski-Röhr, Dr. Oliver Niedostadek und Markus Diekhoff unterstützen die Kandidatur von Lars Jehne (3. v. l.) und Ron Schindler (r.) Foto: Hartleb

Praktisch aus dem Hut gezaubert haben die Freien Demokraten ihren Kandidaten für den Landtagswahlkreis Warendorf II: Am Donnerstagabend wählte die Kreiswahlversammlung der FDP im Hotelrestaurant „Waldmutter“ den 19-jährigen Abiturienten Lars Jehne aus Ahlen zum Landtagskandidaten, nachdem Dr. Stefan Romberg seinen Rückzug aus allen Ämtern und den Verzicht auf eine erneue Kandidatur erklärt hatte.

Ron Schindler , FDP-Bewerber für den Wahlkreis Warendorf II im Nordkreis, fand in seiner Antrittsrede deutliche Worte für die Art, in der Romberg auf dem Bezirksparteitag am Sonntag an gleicher Stelle abgemeiert worden war. An den ebenfalls anwesenden FDP-Bezirksvorsitzenden Gerhard Stauff gewandt, sagte der 32-jährige Oelder, „gerade in der aktuellen Situation der FDP wäre es gut und auch die Aufgabe des Bezirksvorsitzenden gewesen, sich eindeutig pro Stefan Romberg zu positionieren“. Schindler lobte das Verhalten der alten FDP-Landtagsfraktion, die den „Schulden-Haushalt“ der rot-grünen Landesregierung abgelehnt habe.

Mit seiner Kandidatur wolle er ein „Zeichen gegen „Politikverdrossenheit“ setzen, erklärte Jehne. Der Kreisvorsitzende der Jungen Liberalen will sich für eine familienfreundliche Politik stark machen, was auch den verstärkten Ausbau der U3-Plätze einschließe.

Zuvor hatte Markus Diekhoff erklärt, dass er als erster stellvertretender Kreisvorsitzender gemeinsam mit Gabriela Wilinski-Röhr als zweiter Stellvertreterin die Kreispartei bis zur Neuwahl im Sommer führen werde.

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