KSB vergibt Sportjugendförderpreis
BBC Warendorf hat das beste Konzept

Warendorf -

Zum sechsten Mal hat der Kreissportbund (KSB) den Sportjugendförderpreis vergeben.

Freitag, 22.03.2013, 18:03 Uhr

Den Jugendsportförderpreis  vergab (v. l.): Ferdi Schmal (KSB) an Eva Hufelschulte (SC Müssingen), Finja Wüller (WSU), Frank Haberstroh (Radio WAF, Medienpartner), Lena Ottens, Lea Dreckmann (beide BSV Ostbevern), Elena Sandmann (SC Müssingen), Hermann Schimweg (Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf), Tabea Klumpe, Lea Hilwerling (beide TSC Warendorf).
Den Jugendsportförderpreis  vergab (v. l.): Ferdi Schmal (KSB) an Eva Hufelschulte (SC Müssingen), Finja Wüller (WSU), Frank Haberstroh (Radio WAF, Medienpartner), Lena Ottens, Lea Dreckmann (beide BSV Ostbevern), Elena Sandmann (SC Müssingen), Hermann Schimweg (Volksbank Ahlen-Sassenberg-Warendorf), Tabea Klumpe, Lea Hilwerling (beide TSC Warendorf). Foto: Penno

Zum sechsten Mal hat der Kreissportbund ( KSB ) den Sportjugendförderpreis vergeben. Nominiert waren jeweils fünf weibliche und männliche Nachwuchssportler.

Ausgezeichnet wurde auch das innovativste Vereinsjugendkonzept. Den Preis erhielt der BBC Warendorf (Rollstuhlbasketball). „Durch gezielte Ansprache hat der BBC es geschafft, auch Teilnehmer mit Migrationshintergrund für die Sportgruppe zu gewinnen“, würdigte KSB-Präsident Ferdi Schmal die Arbeit Dietmar Feddes, der die Auszeichnung als Vorsitzender des BBC entgegennahm. Gezielte Nachwuchsarbeit sei in jedem Verein eine wichtige Grundlage, die auch der BBC Warendorf umsetze, was die Gründung einer Kinder- und Jugendmannschaft 1994 unterstreiche, so Schmal. Der BBC sei jederzeit gerne bereit, Interessenten bei allen Anliegen zu unterstützen, „abgesehen davon, dass es der Verein sportlich weit gebracht hat“, sagte Ferdi Schmal weiter. „Vielleicht gelingt es uns ja, mit dieser Auszeichnung deutlich zu machen, wie wichtig es ist, diese Arbeit weiter fortzuführen und auszubauen.“

Sieger im Jugendförderpreis beim weiblichen Nachwuchs wurden die Volleyballerinnen Lena Ottens und Lea Dreckmann vom BSV Ostbevern. Die beiden wurden 2012 Westdeutscher Meister im Beachvolleyball der U16 und komplettierten ihren Medaillensatz mit dem zweiten und dritten Platz bei den U17 und U18. Zudem belegten sie beim Bundespokal Platz drei. Auf Platz zwei folgte Leichtathletin Finja Wüller (WSU) vor den beiden Einradfahrerinnen Elena Sandmann und Eva Hufelschulte vom SC Müssingen. Platz fünf ging an die beiden Tanzsportlerinnen Lea Hilwerling und Tabea Klumpe (TSC Warendorf).

Als bester männlicher Nachwuchssportler wurde der Ahlener Leichtathlet Dennis Biederdick (RW Ahlen) ausgezeichnet. Biederdick wurde über 800 Meter Westfalenmeister der U16. Die Zeit von 1:59,66 Minuten waren zugleich deutsche Bestleistung. Auf den nächsten Plätzen folgte das Jugendsurfteam Warendorf, Rettungsschwimmer Fabian Thorwesten aus Beckum, Jonas Leifeld von der Schwimmabteilung der Ahlener SG und der Warendorfer Kartfahrer Robin Link.

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