Interkommunaler Bauhof in Beckum
Die kommunale Spardose

Beckum -

Die Spinde im Umkleideraum werden noch ausgelost, sonst ist fast alles fertig im Interkommunalen Bauhof in Beckum.

Samstag, 04.05.2013, 10:05 Uhr

In der neuen Geräteremise  sind die Maschinen von Kreis Warendorf und Stadt Beckum untergebracht. Über den fast fertigen, gemeinsam genutzten Bauhof freuen sich (v. l.): Andreas Henke, Hermann Dierse, Dr. Olaf Gericke, Christian Lemke, Dr. Karl-Uwe Strothmann, Klemens Theeßen, Carsten Rehers und Marian Louabkli.
In der neuen Geräteremise  sind die Maschinen von Kreis Warendorf und Stadt Beckum untergebracht. Über den fast fertigen, gemeinsam genutzten Bauhof freuen sich (v. l.): Andreas Henke, Hermann Dierse, Dr. Olaf Gericke, Christian Lemke, Dr. Karl-Uwe Strothmann, Klemens Theeßen, Carsten Rehers und Marian Louabkli. Foto: Schniederjürgen

Die Spinde im Umkleideraum werden noch ausgelost, sonst ist fast alles fertig im Interkommunalen Bauhof in Beckum . Wenn am 5. Juli Eröffnung ist, haben die Mitarbeiter eine kommunale Spardose in Betrieb genommen. „Wir haben bereits die Einsparung von 100 000 Euro jährlich eingeplant“, sagt Bürgermeister Karl-Uwe Strothmann . Der neue Bauhof an der Neubeckumer Straße wird kostengünstig von Stadt und Kreis gemeinsam betrieben. Dann werden die drei städtischen Standorte und der Kreisbauhof Beckum zusammengeführt. Bis auf eine grundrenovierte Fahrzeughalle sind die Anlagen neu.

„Wir versprechen auch immer pünktlich die Miete zu zahlen“, schmunzelte Landrat Dr. Olaf Gericke. Mit dem Bürgermeister verschaffte er sich einen Überblick über die gemeinsam betriebene Anlage. „Das ist ein Modell zur Kostensenkung“, so der Landrat. Die doppelt genutzten Anlagen wie Werkstatt, Lager für Salz und Straßenbaumaterial sparen schon mal. „Der durch größere Einkaufsmengen erzielte Preis ebenfalls“, fügte Christian Lemke , Leiter des Betriebshofs, hinzu.

Der Arbeitsbeginn ist auf den 1. Juni angesetzt. Die neuen Räume und Büros können die Mitarbeiter in der Verwaltung aber schon genießen. Die Schreinerei ist auch schon umgezogen. Montag folgt der Rest der Werkstatt. Die Sozialräume werden gerade ausgestattet. „Dann werden auch die Spinde ausgelost. Wir wollen damit die Mitarbeiter von beiden Betriebshöfen gut durchmischen“, erklärte Lemke. In der neuen Geräteremise stehen die Maschinen. „Hier ergeben sich weitere Vorteile, wir können Maschinen und Geräte für Stadt und Kreis nutzen“, hob Carsten Rehers vom Kreis hervor. Im August wird die neue Salzlagerhalle gebaut.

Bürgermeister Strothmann ist besonders froh darüber, dass der Kostenrahmen von 3,8 Millionen Euro eingehalten wird. Ferner seien die alten Betriebshöfe in Neubeckum und Beckum bereits verkauft.

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