Weitere Planungsschritte für Reaktivierung beschlossen
WLE aufs Gleis gebracht

Kreis Warendorf -

2,7 Millionen Euro nimmt der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr für die weitere Planung einer möglichen Reaktivierung des Personenverkehrs auf der WLE-Strecke und der Tecklenburger Nordbahn in die Hand. Beide Strecken stehen aber in Konkurrenz zueinander.

Dienstag, 16.07.2013, 07:07 Uhr

In der Verbandsversammlung des Zweckverbandes SPNV Münsterland wurden die Weichen für weitere Planungen der Reaktivierungsprojekte Münster-Sendenhorst (WLE) und Osnabrück-Recke (Tecklenburger Nordbahn ) gestellt. Bis 2015 stehen insgesamt 2,7 Millionen Euro zur Verfügung.

„Wir werden so weit planen, dass die Entscheidungen zur Umsetzung auf regionaler und auf Landesebene getroffen werden können“, bekräftigten Landrat Dr. Olaf Gericke , der münstersche Oberbürgermeister Markus Lewe und Landrat Thomas Kubendorff (Steinfurt) die gemeinsame Zielrichtung. Mit dem Land müsse mit Blick auf weitere Ausbau- und Bedarfsplanungen dann auch über die entsprechende Finanzierung gesprochen werden.

Die Planungen sollen über die jeweiligen Infrastruktureigentümer Westfälische Landes-Eisenbahn GmbH (WLE) für die Strecke Münster-Sendenhorst und Regionalverkehr Münsterland GmbH (RVM) für die Strecke Osnabrück-Recke eingeleitet werden.

Für die WLE-Strecke werden an Werktagen 6300 Reisende und für die Tecklenburger Nordbahn 6100 Reisende prognostiziert. „Weil beide Strecken nicht im Schienenverkehr erschlossene Kommunen mit den Hauptbahnhöfen in den Oberzentren verbinden, erwarten wir hohe Fahrgastzahlen“, so Gericke.

Auf der WLE-Strecke ist 20-Minuten-Takt zwischen Münster Hauptbahnhof und Wolbeck vorgesehen, ferner soll es zwei stündliche Verbindungen nach Sendenhorst mit Bus-Anschlüssen nach Ennigerloh und Beckum geben sowie stündliche Verbindung bis Münster Zentrum Nord.

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