Birkhahn-Nachfolge
Gutsche will in den Landtag

Kreis Warendorf -

Es wäre sein zweiter Anlauf. Denn schon im Jahr 2009 wollte Guido Gutsche (CDU) für den Landtag kandidieren.

Donnerstag, 25.02.2016, 14:02 Uhr

Guido Gutsche, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, würde gerne für den Landtag kandidieren – vorausgesetzt, dass er dafür die Rückendeckung seiner Partei erhält.
Guido Gutsche, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion, würde gerne für den Landtag kandidieren – vorausgesetzt, dass er dafür die Rückendeckung seiner Partei erhält. Foto: Kopmann

Damals unterlag er aber parteiintern gegen Astrid Birkhahn, die in der vergangenen Woche angekündigt hatte, für eine weitere Kandidatur nicht mehr zur Verfügung stehen zu wollen.

„Dass Astrid Birkhahn sich aus der Landespolitik zurückziehen will, kam auch für mich völlig überraschend“, sagte Gutsche. Auf Nachfrage unserer Zeitung erklärte der 49-jährige Christdemokrat aus Ostenfelde, dass er sich eine erneute Kandidatur für den Landtag durchaus vorstellen könnte. „Sollten die Gremien der Partei meine Kandidatur unterstützen, würde mich das sehr freuen“, betont Gutsche.

Sollten die Gremien der Partei meine Kandidatur unterstützen, würde mich das sehr freuen.

Guido Gutsche

Der Diplom-Finanzwirt ist Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion sowie stellvertretender Vorsitzender der CDU-Fraktion im Regionalrat. Gerade in der Verknüpfung dieser Funktionen sieht Gutsche eine gute Chance, um sich in Düsseldorf für den ländlichen Raum stark zu machen. „Seit 2011 ist das Münsterland stiefmütterlich behandelt worden und hat etwa 80 Millionen Euro weniger vom Land erhalten. Das Geld ist stattdessen in die Metropolen geflossen“, kritisiert der CDU-Politiker, der seine Schwerpunkte in den Bereichen Infrastruktur, Kommunal- und Finanzpolitik sieht.

Im Vorfeld der NRW-Landtagswahl 2009 hatte es im Wahlkreis Warendorf-Nord bei der CDU drei Bewerber für den Landtag gegeben. Außer Astrid Birkhahn und Guido Gutsche war auch Paul Schwienhorst aus Hoetmar an den Start gegangen. Den ersten Wahlgang hatte Gutsche noch klar für sich entscheiden können. 44 Delegierte votierten für ihn, 34 für Birkhahn und 32 für Schwienhorst. In der darauf folgenden Stichwahl zwischen Gutsche und Birkhahn machte letztere dann mit vier Stimmen Vorsprung das Rennen (57:53).

Die Ortsunionen können jetzt im Zeitraum vom 4. März bis zum 8. April ihre Kandidaten für den Landtag benennen. Bis zum 5. Juli muss der oder die Birkhahn-Nachfolger(in) nominiert sein.

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