IHK-Regionalausschuss
Carl Pinnekamp bleibt Vorsitzender

Kreis Warendorf -

Der Unternehmer Carl Pinnekamp aus Warendorf repräsentiert auch in den nächsten drei Jahren die gewerbliche Wirtschaft im Kreis Warendorf.

Mittwoch, 02.03.2016, 09:03 Uhr

In der Sitzung des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Warendorf bei hygi.de GmbH (Telgte) wurde Carl Pinnekamp (8. v. r.) erneut zum Vorsitzenden gewählt.
In der Sitzung des IHK-Regionalausschusses für den Kreis Warendorf bei hygi.de GmbH (Telgte) wurde Carl Pinnekamp (8. v. r.) erneut zum Vorsitzenden gewählt. Foto: MünsterView/Heiner Witte

Der IHK-Regionalausschuss für den Kreis, in dem sich über 40 Unternehmer aus allen Branchen und Kommunen engagieren, wählte den geschäftsführenden Gesellschafter der Teutemacher Glas GmbH erneut zu seinem Vorsitzenden.

Neu im Amt als stellvertretende Vorsitzende sind Heinrich Gaßmöller, geschäftsführender Gesellschafter der Heinrich Gaßmöller Einrichtungshaus GmbH in Drensteinfurt, und Christoph Kemper, Geschäftsführer der Hans-J. Kemper GmbH in Ennigerloh.

Die erste Sitzung des IHK-Regionalausschusses nach der IHK-Wahl im November 2015 fand bei der hygi.de GmbH & Co. KG in Telgte statt. Das Unternehmen ist einer der führenden Online-Händler für Reinigungs- und Hygieneprodukte. Geschäftsführer Christian Bleser präsentierte das Unternehmen, das im Januar seinen neuen Standort bezogen hatte und pro Monat rund 10 000 Neukunden gewinnt.

Hauptthema der Sitzung war die Flüchtlingssituation im Kreis Warendorf. Landrat Dr. Olaf Gericke berichtete über die aktuelle Lage. Aus den Flüchtlingszuweisungen resultieren danach hohe finanzielle Belastungen für den Kreis und seine Kommunen.

Zusammen mit Joachim Fahnemann, Leiter der Arbeitsagentur Ahlen-Münster, diskutierte der Regionalausschuss die bevorstehende Integrationsaufgabe. Neben der Kenntnis der deutschen Sprache als Grundvoraussetzung sei die Qualifikation der Flüchtlinge entscheidend für die Integration.

„Die Wirtschaft stellt sich auf die Integrationsaufgabe ein und freut sich, wenn seitens der Arbeitsagentur geeignete Bewerber vorgeschlagen werden“, resümierte Pinnekamp. Er mahnte aber auch ein perspektivisches Integrationskonzept an, das von der Politik vorgelegt werden müsse.

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