FDP-Neujahrsempfang
Verstärkt in wirtschaftlichen „Deals“ denken

Everswinkel -

Für eine „professionelle“ und „bedachte“ Arbeit in der Politik setzte sich der FDP-Landtagsabgeordnete Henning Höhne beim Neujahrsem­pfang seiner Partei am Wochenende in Everswinkel leidenschaftlich ein. Anlässlich der Amtseinführung des neuen amerikanischen Präsidenten wandte sich der Politiker grundsätzlich gegen populistische Strömungen auch in Deutschland und Europa.

Montag, 23.01.2017, 06:01 Uhr

Gemeinsamer Neujahrsempfang von Ortsverein und Kreis-FDP: Wolfgang Effing (Everswinkel), Dagmar Brockmann, Markus Diekhoff, Peter Friedrich (Everswinkel), Gastredner Henning Höhne (MdL) und Ron Schindler.
Gemeinsamer Neujahrsempfang von Ortsverein und Kreis-FDP: Wolfgang Effing (Everswinkel), Dagmar Brockmann, Markus Diekhoff, Peter Friedrich (Everswinkel), Gastredner Henning Höhne (MdL) und Ron Schindler. Foto: von Brevern

Das Alleinstellungsmerkmal der FDP sei „ein Angebot aus der politischen Mitte für die gesellschaftliche Mitte“ sagte er mit Blick auf die NRW-Wahl. Der Ortsverein Everswinkel und die Kreis-FDP begehen traditionell ihren Jahresauftakt gemeinsam.

Europa müsse künftig selber mehr internationale Verantwortung übernehmen, folgerte Höhne in seinem kenntnisreichen Gastreferat aus den geänderten Verhältnissen in den USA. In den Beziehungen zu den USA müsse verstärkt in „Deals“, also wirtschaftlichen Zusammenhängen, gedacht werden. Höhne forderte trotz aller Vorbehalte, „weiterhin einen guten Draht zu Washington zu halten“ und die deutsch-amerikanischen Kontakte auf persönlicher Ebene, etwa durch Austauschprogramme zu intensivieren.

In Bezug auf die bevorstehende NRW-Wahl am 14. Mai rief Höhne seine Parteikollegen auf, das Wahlkampfthema Innere Sicherheit „selbstbewusst anzunehmen“. Gerade hier seien „Maß und Mitte wichtig“. Strengere Gesetze bezeichnete er als „völlig lächerlich“. Verbunden mit einem scharfen Angriff auf Innenminister Jäger forderte Höhne, bestehende Gesetze konsequent umzusetzen.

FDP-Kreisvorsitzender und Landtagswahlkandidat Markus Diekhoff kritisierte die Landespolitik unter anderem wegen ihrer „Blockadepolitik im ländlichen Raum“. Er rief die Parteikollegen dazu auf, Landwirte als „Unternehmer in der Fläche“ und damit als Partner zu betrachten.

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