„Anders ackern“ tagt in Neubeckum
Laakenhof: Neuer Name und fleißige Helfer gesucht

Kreis warendorf -

„Wir suchen noch einen Namen für die neue Hofstelle“, verkündete am Dienstag Hannah-Theresa Wappler vom Vorstand des Vereins „anders ackern“ in Neubeckum. Hier stellte sie zur öffentlichen Mitglieder- und Jahreshauptversammlung die Nachfolgehofstelle zum bekannten Laakenhof vor.

Donnerstag, 23.02.2017, 14:43 Uhr

Die Genossenschaft „BioBoden“ stellte Hilde Schiller auf der Jahreshauptversammlung von „anders ackern“ vor.
Die Genossenschaft „BioBoden“ stellte Hilde Schiller auf der Jahreshauptversammlung von „anders ackern“ vor. Foto: Peter Schniederjürgen

Der ökologische Bauernhof wird in rund drei Jahren seinen Standort von Neubeckum nach Enniger verlagern.

„Die alte Hofstelle wird so lange weiter betrieben, auch die Grünflächen bleiben uns erhalten“, führte Hannah-Theresa Wappler aus. Denn schließlich ist der Umzug eines arbeitenden landwirtschaftlichen Betriebes etwas anders als der Wechsel einer Wohnung. So sind am neuen Platz zahlreiche bauliche Veränderungen nötig. Allen voran muss dort ein neuer Kuhstall errichtet werden. „Ebenfalls wird es einen neuen Hofladen geben“, ergänzte Wappler.

Allerdings beschränkt sich die Vereinsaktivität nicht auf den Hof. So planen die rund 50 Vereinsmitglieder einen „Interkulturellen Garten“, offen für jedermann. Das Grünparadies soll an der Vellerner Straße unweit der Aldi-Filiale entstehen. „Am Samstag (4. März) beginnen wir dort mit den Arbeit für den Zaun, dazu sind noch kräftige Helfer mit Spaten gesucht“, lädt Moderatorin Silke Hageney ein.

Hilde Schiller, ebenfalls „anders ackern“ Vorstandsfrau, stellte die Genossenschaft „BioBoden“ vor. Unter dem Motto „Ackerland in Bürgerhand“ hat sich die Genossenschaft ein Ziel gesetzt. Die Aufgabe ist es freie Flächen und Betriebe mit ökologischer Landwirtschaft zusammen zu bringen. Die Genossenschaft kauft die Flächen und verpachtet diese an die Betriebe wie den Laakenhof, oder bewirtschaftet sie selber.

Abschließend erläuterte Reinhold Hövelmann die Verbindung zwischen Laakenhof und Verein „anders-ackern“. „Der Verein ist gemeinnützig und trägt die wesentlichen Baumaßnahmen, wie den Kuhstall, diese werden dann an die ‚Laakenhof GbR’ verpachtet“, erklärte Hövelmann. Dazu ist der Verein Flächenpächter der „BioBoden“, die dann an den Hof unterverpachtet werden.

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