FDP-Wahlkampfauftakt in Ahlen
Lindner macht neugierig

Ahlen -

Christian Lindner, zieht und macht neugierig. Der Bundes- und Landesvorsitzende der Liberalen stieß bei seinem Wahlkampfauftritt zur Landtagswahl in der Lohnhalle auf der Zeche Westfalen in Ahlen auf sehr gute Resonanz, über 250 Besucher fanden sich ein. Bildungspolitik, Infrastruktur und Politikwechsel standen als Themen im Mittelpunkt.

Mittwoch, 05.04.2017, 06:04 Uhr

FDP-Wahlkampfauftritt mit Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Generalsekretär Johannes Vogel, dem Kreisvorsitzenden Markus Diekhoff, Christian Lindner und Henning Höne, Mitglied des Landtages.
FDP-Wahlkampfauftritt mit Ahlens Bürgermeister Dr. Alexander Berger, Generalsekretär Johannes Vogel, dem Kreisvorsitzenden Markus Diekhoff, Christian Lindner und Henning Höne, Mitglied des Landtages. Foto: Ralf Steinhorst

Noch bevor der Landeschef verspätet eintraf, hatte der FDP-Kreisvorsitzende Markus Diekhoff schon gute Laune: „Es sind viele Menschen hier, die ich nicht kenne“. Für ihn war bei den Menschen damit angekommen, wie wichtig ein Politikwechsel in NRW ist.

Auch Johannes Vogel, Generalsekretär der Landes-FDP, nutzte die „Wartezeit“, um Stimmung in den Saal zu bringen: „Wenn Rot-Grün seine Politik gut findet, dann müssen das alternative Fakten sein“.

Regionaler Hauch kam mit den Landtagskandidaten Henning Höhne und Markus Diekhoff, die sich einem Interview stellten. Pro Schüler gebe das Land zu wenig Geld aus, hatte Henning Höhne gleich das Thema Bildung auf dem Plan. Der In­frastruktur widmete sich Markus Diekhoff: „Durch Staus wird uns Lebenszeit geklaut“. Und überhaupt: der „Remmel-Krempel“ und „die Liste des Grauens“ müssten weg.

Inzwischen war auch Christian Lindner eingetroffen, der sich von der guten Kulisse beeindruckt zeigte. Keinen Sitz mehr zu bekommen habe in Ahlen eine ganz neue Bedeutung bekommen. Um dann schnell seine Themen aufzugreifen, zuvorderst die Bildungs- und Wirtschaftspolitik. SPD-Kanzlerkandidat Schulz schüre die Angst vor Arbeitslosigkeit, die Rot-Grün mit ihrer Regelungswut in der Wirtschaft erst verursacht hat. „Da darf man sich nicht wundern, dass Investitionen um NRW einen Bogen machen“. Mit der FDP in der Regierung werde es als erstes ein Entfesselungsgesetz geben. Auch die Bildungspolitik sei eine Katastrophe, was schon der Zustand der Schulgebäude zeige: „Nur weil unsere Kinder gerne in Dreck spielen, müssen die Schulen nicht so aussehen!“

Die Bürger forderte Lindner auf, zur Wahl zu gehen, um den Politikwechsel einzuleiten. „Wenn man am Tag nach der Wahl das Wahlergebnis beklagt, ist es zu spät“, blickte er auf die vielen Nichtwähler beim Brexit.

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