Kreis baut dennoch weiter Schulden ab
Fast 22 Millionen im Pensionsfonds

Kreis Warendorf -

Um spätere Pensionsverpflichtungen abzufedern, hat der Kreis Warendorf seit dem Jahr 2011 zwei Kapitalstöcke aufgebaut, in denen sich derzeit 21,8 Millionen Euro befinden.

Mittwoch, 14.03.2018, 08:03 Uhr

Kreis baut dennoch weiter Schulden ab: Fast 22 Millionen im Pensionsfonds
Foto: dpa

Die Summe teilt sich auf in 11,2 Millionen Euro, die in der Kommunalen Versorgungskasse Westfalen (kvW) angelegt sind, weitere 10,6 Millionen Euro liegen in einer Wertsicherungsanlage bei der DZ-Bank (früher WGZ-Bank).

Über die Wertentwicklung bei der kvw berichtete im Finanzausschuss der stellvertretende Geschäftsführer der Versorgungskasse Christoph Thiemann. Er machte deutlich, dass der Kreis Warendorf sich bei dieser Anlageform über einen deutlichen Wertzuwachs freuen kann: nämlich über satte zwei Millionen Euro. Eingezahlt hat der Kreis in diesen Kapitalstock 9,2 Millionen Euro – aber der Vermögensstand belief sich zum Jahresende 2017 bereits auf 11,2 Millionen Euro.

In diesem Jahr will der Kreis erneut fünf Millionen Euro in die Vorsorge stecken und gleichzeitig 3,6 Millionen Euro Schulden abbauen. Zum Jahresende soll der Schuldenberg dann bei 15,3 Millionen Euro liegen, während sich über 20 Millionen im Pensionsfonds befinden.

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