Klimaschutz vorantreiben
E-Mobilität und Wasserstoff schaffen neue Alternativen

Kreis Warendorf -

Der Kreis Warendorf wird weiterhin am European Energy Award (eea) teilnehmen. Das wurde gegen die Stimme der AFD im Umweltausschuss beschlossen.

Sonntag, 16.09.2018, 08:20 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 08:05 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 08:20 Uhr
Ein Stecker steckt an einer Ladestation für Elektrofahrzeuge in einem Auto.
Ein Stecker steckt an einer Ladestation für Elektrofahrzeuge in einem Auto. Foto: dpa

Als erster Landkreis in Deutschland erhielt Warendorf 2013 den eea in Gold – diese Leistung im Klimaschutz wurde 2016 bestätigt. Energieberater Reiner Tippkötter betonte im Ausschuss, es gehe auch darum, regenerativ erzeugte Energie zu speichern, um sie etwa für den Wärmemarkt nutzen zu können. Josef Schmedding (CDU) wies auf die Anregung seiner Fraktion hin, Bestrebungen zu unterstützen, Fahrzeuge mit Wasserstoffantrieb zu entwickeln.

Auch in der E-Mobilität sahen die Fraktionen – mit Ausnahme der AfD – neue Chancen. Zuletzt wurden 22 Ladesäulen für E-Autos und 14 kommunal betriebene E-Fahrzeuge im Kreis registriert. Peter Kreft (SPD) betonte, man soll „alles annehmen, was uns vom Verbrennungsmotor wegführt. Dazu zählen E-Mobilität und Wasserstoff.“ Deutlich wurde auch, dass die Umweltpolitiker die genannten Alternativen nur als Zwischenlösung betrachten.

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