IHK ehrt die besten Auszubildenden im Kreis Warendorf
79 Mal Traumnote „sehr gut“

Beckum -

79 Auszubildende von Unternehmen aus dem Kreis Warendorf haben ihre Abschlussprüfung vor der Industrie- und Handelskammer (IHK) Nord Westfalen mit der Traumnote „sehr gut“ bestanden.

Donnerstag, 29.11.2018, 06:00 Uhr
Jetzt kann gefeiert werden:
Jetzt kann gefeiert werden: Foto: IHK

Für diese Spitzenleistung wurden die jungen Fachkräfte von 240 Gästen im BY-Eventcenter am Tuttenbrocksee in Beckum gefeiert.

Insgesamt haben sich im Winter 2017/2018 und im Sommer 2018 genau 917 Auszubildende aus dem Kreis der IHK-Prüfung gestellt. 858 haben sie mit Erfolg gemeistert, davon 79 mit mindestens 92 von 100 möglichen Punkten – und somit mit der Note „sehr gut“. Der Anteil der Jahrgangsbesten liegt damit bei 8,6 Prozent.

IHK-Vizepräsident Carl Pinnekamp beglückwünschte die Einser-Absolventen zu ihrer Entscheidung für eine betriebliche Ausbildung. „Unser Kreis Warendorf kann sich selbstbewusst als starker und vielfältiger Wirtschaftsstandort mit einer soliden Basis unterschiedlicher Unternehmen präsentieren. Sie, liebe Prüfungsbeste, gehören ganz sicher zu denen, auf die es in Zukunft ankommt, damit das so bleibt. Sie stehen für Erneuerung, Energie und Entwicklung“, unterstrich der Geschäftsführende Gesellschafter der Teutemacher-Glas GmbH in Warendorf.

Die Prüfungsbesten gehören zu denen, auf die es in Zukunft ankommt. Sie stehen für Erneuerung, Energie und Entwicklung

Carl Pinnekamp

Als nächsten Karriereschritt legte er den Spitzen-Azubis eine Weiterbildung zum Fachwirt oder Meister ans Herz. „IHK-Fachwirte und Industriemeister stehen laut Deutschem Qualifikationsrahmen seit Jahren auf derselben Stufe wie Bachelor-Absolventen. Die IHK-Abschlüsse Betriebswirt, Berufspädagoge und Wirtschaftsinformatiker wurden inzwischen sogar auf das Master-Niveau gehoben“, sagte Pinnekamp zur Gleichwertigkeit von akademischer und betrieblicher Bildung.

Die Betriebe rief er auf, beständig in die Förderung talentierter Nachwuchskräfte zu investieren – auch nach der Ausbildung. „Künftig werden die Unternehmen, die einen guten Ruf als Ausbildungsbetrieb haben und ihre Fachkräfte weiterentwickeln, das Rennen um die besten Köpfe machen.“

Dass eine betriebliche Ausbildung der ideale Einstieg ins Berufsleben ist, hob auch Carsten Taudt, Geschäftsbereichsleiter Bildung und Fachkräftesicherung bei der IHK , hervor. Die wachsende Wertschätzung drücke sich in zuletzt steigenden Ausbildungszahlen aus. Mit Projekten wie „Ausbildungsbotschafter“ oder „Partnerschaft Schule-Betrieb“ unterstütze die IHK die Berufsorientierung, damit Schüler besser über die betriebliche Ausbildung und die Karrierechancen, die sie bietet, informiert seien.

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