Delegierte aus dem Kreis beim CDU-Parteitag in Hamburg
Aufbruchstimmung bewahren

Kreis Warendorf -

Unter den 1001 Delegierten, die die neue CDU-Vorsitzende gewählt haben, sind sieben Delegierte aus dem Kreis Warendorf. Ob diese allerdings auch bei Annegret Kramp-Karrenbauer ihr Kreuz gemacht haben, behielten sie für sich. Mit einer Ausnahme.

Freitag, 07.12.2018, 17:21 Uhr aktualisiert: 07.12.2018, 18:36 Uhr
Auf dem Bundesparteitag in Hamburg (v. l.): Daniel Hagemeier MdL, Astrid Birkhahn, Dr. Wolfgang Kirsch, Reinhold Sendker MdB, Martin Arnst (Kreisgeschäftsführer), Elke Duhme, Henning Rehbaum MdL und Landrat Dr. Olaf Gericke.
Auf dem Bundesparteitag in Hamburg (v. l.): Daniel Hagemeier MdL, Astrid Birkhahn, Dr. Wolfgang Kirsch, Reinhold Sendker MdB, Martin Arnst (Kreisgeschäftsführer), Elke Duhme, Henning Rehbaum MdL und Landrat Dr. Olaf Gericke.

Die Delegierten sind: der CDU-Kreisvorsitzende Reinhold Sendker (MdB), die Landtagsabgeordneten Henning Rehbaum und Daniel Hagemeier, Landrat Dr. Olaf Gericke sowie sein Vorgänger Dr. Wolfgang Kirsch, die frühere Landtagsabgeordnete Astrid Birkhahn und die Kreisvorsitzende der Frauen-Union, Elke Duhme.

Vor dem Parteitag hatte sich von den Delegierten nur Astrid Birkhahn positioniert. „Als Sozialpolitikerin habe ich nur eine Wahl: Annegret Kramp-Karrenbauer“, sagte Birkhahn, die sozialpolitische Sprecherin der Kreistagsfraktion ist. Elke Duhme dagegen hielt sich bedeckt, obwohl sie auf verschiedenen Ebenen eine wichtige Rolle in der Frauen-Union spielt und diese sich früh für Kramp-Karrenbauer ausgesprochen hatte – als einzige Frau im Rennen.

Kommentarlos blieben auch die Abgeordneten und der Landrat. Sendker würdigt in einer ersten Stellungnahme stattdessen den „starken Kandidaten-Showdown“ und die „Werbung pur für die CDU“. Nun gelte es, „diese großartige Aufbruchstimmung zu bewahren, die Partei zu einen und eine offene Diskussionskultur in der Bundespartei herzustellen. Es geht darum, die CDU als letzte große Volkspartei zu stärken.“

Landrat Dr. Olaf Gericke spricht von einem „historischen Parteitag, bei dem ein Ruck durch die Partei ging.“ Annegret Kramp-Karrenbauer müsse jetzt ihr Versprechen einhalten und die Partei zu neuer Geschlossenheit führen.

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