49-Jährige stirbt nach Messerangriff – Mordkommission ermittelt
Ehemann räumt Tat ein

Kreis Warendorf -

Nach bisherigen Ermittlungen stritten sich ein 43-jähriger Mann und seine 49-jährige Ehefrau in der gemeinsamen Wohnung in Ennigerloh“, erläuterte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt am Donnerstag in Münster. „Im Verlauf des Streits wurde die Ehefrau vermutlich durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Sie verstarb noch in der Nacht an den Folgen der Verletzungen.“

Donnerstag, 03.10.2019, 13:54 Uhr aktualisiert: 04.10.2019, 15:12 Uhr

Ein 43-jähriger Mann aus Ennigerloh hat zugegeben, seine 49 Jahre alte Ehefrau am Mittwochabend mit einem Messer tödlich verletzt zu haben. Das teilen Staatsanwaltschaft und Polizei mit. Ein Richter am Amtsgericht Warendorf erließ am Donnerstag Haftbefehl wegen Mordverdachts und ordnete Untersuchungshaft an.

Die verstorbene Frau ist im Institut für Rechtsmedizin der Universitätsklinik Münster obduziert worden. „Ursächlich für den Tod waren mehrere, durch tiefe Messerstiche in den Rücken verursachte Verletzungen“, fasste Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt das Ergebnis der Untersuchung zusammen. „Die Stiche haben die Lunge mehrfach getroffen und zu einem massiven Blutverlust und in der Folge zum Tod der 49-Jährigen geführt.“

Der noch am Tatort vorläufig festgenommene 43-jährige Ehemann hat die Messerstiche in seiner Vernehmung zugegeben. „Das Tatmotiv ist noch unklar“, äußerte sich der Leiter der Mordkommission, Kriminalhauptkommissar Joachim Poll, zu den Ermittlungen.

Ersten Erkenntnissen zufolge sollen die Eheleute in der gemeinsamen Wohnung laut gestritten haben. Wie die Polizei mitteilte, hatte ein Bewohner des Mehrfamilienhauses die Beamten gegen 21.20 Uhr über die lautstarke Auseinandersetzung informiert. „Im Verlauf des Streits wurde die Frau vermutlich durch Messerstiche lebensgefährlich verletzt. Sie starb noch in der Nacht“, so Botzenhardt.

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