Jahrbuch des Kreises 2020 liegt vor
Jüdisches Leben und Antisemismus

Kreis WArendorf -

Das Jahrbuchs des Kreises Warendorf für 2020 liegt vor. Auf 320 Seiten in acht Kapiteln widmet sich das Buch vor allem Ereignissen im Südkreis.

Freitag, 22.11.2019, 06:02 Uhr
Das „Münsterland-Jahrbuch des Kreises Warendorf 2020“ stellten (v. l.) der Vorsitzende des Heimatvereins Beckum Stefan Wittenbrink, Kreisheimatvereinsvorsitzender Dr. Hermann Mesch, Kreisarchivar Dr. Knut Langewand, die stellvertretende Vorsitzende Maria Hagedorn, Schriftleiter Rolf Hartmann sowie Schriftführerin Cordula Mense-Frerich und Schatzmeister Dirk Wiedau am Mittwochabend vor.
Das „Münsterland-Jahrbuch des Kreises Warendorf 2020“ stellten (v. l.) der Vorsitzende des Heimatvereins Beckum Stefan Wittenbrink, Kreisheimatvereinsvorsitzender Dr. Hermann Mesch, Kreisarchivar Dr. Knut Langewand, die stellvertretende Vorsitzende Maria Hagedorn, Schriftleiter Rolf Hartmann sowie Schriftführerin Cordula Mense-Frerich und Schatzmeister Dirk Wiedau am Mittwochabend vor. Foto: Reinhard Baldauf

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Kreisheimatvereins Beckum-Warendorf, Dr. Hermann Mesch , stellte Schriftleiter Rolf Hartmann den neuen Band vor.

Zuvor hatte Stefan Wittenbrink, Vorsitzender des Heimatvereins Beckum, darauf aufmerksam gemacht, dass sein Verein im nächsten Jahr das 100-jährige Bestehen feiert. Er hielt auch fest, dass das Dormitorium, das vor zehn Jahren renoviert wurde, ein voller Erfolg sei.

Hartmanns Dank galt den 36 Autoren des neuen Bandes. Der Schriftleiter machte auf das veränderte Textbild aufmerksam. Der Text sei nicht mehr zweispaltig. So ließen sich die Seiten besser gestalten – auch seien die Foto größer geworden. „Das Jahrbuch hat noch immer eine große Leserschaft“, so Hartmann. Der Band aus dem Vorjahr, der ebenfalls eine Auflage von 1000 Exemplaren hatte, sei fast ausverkauft.

Der aktuelle Band zeigt auf dem Umschlag den jüdischen Friedhof in Beckum. So beschäftigt sich Kapitel IV mit dem jüdischen Leben im Kreis zwischen Vergangenheit und Gegenwart. „Privater Antisemitimus’ oder Wiedergutmachung im Zwielicht“ ist dabei unter anderem ein Beitrag von Jürgen Gojny überschrieben.

Mit der Reformation in Ahlen beschäftigt sich unter dem Titel „Um der Kühe willen katholisch?“ Hermann Honermann in Kapitel III. Der „Pflege der plattdeutschen Sprache“ widmet sich ein weiteres Kapitel. Ferner enthält der Band 69 Artikel über Ehrungen sowie Nachrufe und Rezessionen.

Stefan Wittenbrink wies darauf hin, dass sich der Begriff Heimat gerade wandele. Dies zeige unter anderem die Einrichtung von Heimatministerien wie im Bund und Nordrhein-Westfalen. Hier müsse abgewartet werden, wie sich dies entwickle.

Mit Heimat hat auch die Augustin-Wibbelt-Plakette zu tun, die nach den Worten von Hartmann an Hans Schwartze aus Diestedde gehen wird. Der Verleihungstermin steht noch nicht fest.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7081171?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F
Das ändert sich mit dem Fahrplanwechsel im Münsterland
Bahnverkehr: Das ändert sich mit dem Fahrplanwechsel im Münsterland
Nachrichten-Ticker