Tempo 50 in Höhe des stationären Blitzers in Hoetmar
Ab Montag kann‘s teuer werden

Hoetmar -

Vorsicht Autofahrer: Das kann teuer werden. Ab Montag gilt Tempo 50 in Höhe des stationären Blitzers in Hoetmar.

Samstag, 23.11.2019, 07:02 Uhr
Ab Montag gilt Tempo 50 in Höhe des stationären Blitzers Kreuzung an der Kreuzung L 547 / K 20 in Hoetmar. Bislang lag die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 70 km/h.
Ab Montag gilt Tempo 50 in Höhe des stationären Blitzers Kreuzung an der Kreuzung L 547 / K 20 in Hoetmar. Bislang lag die zulässige Höchstgeschwindigkeit bei 70 km/h. Foto: Stephan Ohlmeier

Denn laut Mitteilung der Kreisverwaltung bleibt die Kreuzung L 547 / K 20 in Hoetmar ein Unfallschwerpunkt – und das, obwohl dort ein stationärer Blitzer zur Überwachung der bislang gültigen Höchstgeschwindigkeit von Tempo 70 steht.

Ab Montag, 25. November, ändert sich das: Aus beiden Richtungen ist dann Tempo 50 die zulässige Höchstgeschwindigkeit. Das hatte die Unfallkommission für den Kreis als erste Maßnahme empfohlen. Darüber hinaus wird zu weitergehenden Maßnahmen wie einem Kreisverkehr oder einer Ampelanlage geraten, um die Verkehrssicherheit zu verbessern. In der Kommission sind die Polizei, die Straßenverkehrsbehörde, die Städte und Gemeinden, die Bezirksregierung und der Landesbetrieb Straßen.NRW vertreten.

Mit diesen Maßnahmen wird die Verkehrssicherheit deutlich erhöht.

Petra Schreier

In der Vergangenheit hatte sich die Unfallkommission bereits mehrfach mit dieser Kreuzung beschäftigt und Verbesserungsmaßnahmen wie Verkehrszeichen und Markierungen angeregt. Im vergangenen Jahr wurde schließlich der stationäre Blitzer aufgestellt, um gerade im Kreuzungsbereich das Tempo zu drosseln. Erfreulicherweise konnte mit diesen Maßnahmen erreicht werden, dass die Schwere der Unfälle abgenommen hat. Seit 2017 gab es nur einen weiteren Unfall mit einer schwer verletzten Person. Nach wie vor gab es jedoch im Kreuzungsbereich viele Unfälle.

Das Problem: Fahrzeuge, die aus Westkirchen oder Hoetmar kommen, stoßen mit dem bevorrechtigten Verkehr aus Richtung Ahlen oder Freckenhorst zusammen. Das liegt – so die Kreisverwaltung – einerseits an der hohen Verkehrsbelastung, andererseits aber auch daran, dass viele Fahrer die Geschwindigkeit der Fahrzeuge auf der Landesstraße, die Vorfahrt haben, falsch einschätzen. Die Einhaltung von Tempo 50 wird wie bisher weiter mit dem stationären Blitzer überwacht.

„Mit diesen Maßnahmen wird die Verkehrssicherheit im Kreuzungsbereich nochmals deutlich erhöht, dadurch kann in Zukunft mancher Unfall vermieden werden“, hofft Petra Schreier, Ordnungsdezernentin des Kreises Warendorf.

Ein Mehr an Verkehrssicherheit scheint es aber schon jetzt zu geben: Denn die Einnahmen aus Bußgeldern lagen im vergangenen Jahr rund 500 000 Euro unter dem Ansatz.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/7083583?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F
Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Ein Tag mit Laura Stegemann: Hochsaison für die Königin der Weihnachtsbäume
Nachrichten-Ticker