Feuerwehr übt bei Metallwerken Renner
Fiktiver Brand in der Pulverbeschichtung

Ahlen -

Gefahr im Bereich der Pulverbeschichtung: Bei den Metallwerken Renner brennt‘s. Zum Glück nicht wirklich, aber das Übungsszenario der Feuerwehr ist am Mittwochabend ganz realistisch aufgezogen.

Donnerstag, 25.04.2019, 18:30 Uhr
Der „Verletzte“, dargestellt von einer blauen Puppe, ist gerettet. Damit ist eines der Kernziele der Feuerwehrübung erreicht.
Der „Verletzte“, dargestellt von einer blauen Puppe, ist gerettet. Damit ist eines der Kernziele der Feuerwehrübung erreicht. Foto: Christoph Aulbur

Kurz nach halb acht, Montagabend vor den Metallwerken Renner. Robert Pottgüter und Marcel Reifel von der Freiwilligen Feuerwehr Ahlen beobachten, wie ihre gut 30 Kameraden mit vier Löschgruppenfahrzeugen am Ostberg anrollen, einen Wagen des Katastrophenschutzes im Schlepptau.

Grund für den Einsatz ist aber nicht – wie den Kameraden kurz vorher mitgeteilt wird – ein Brand in Pulverbeschichtung inklusive zweier vermisster Personen, sondern eine größere Übung in den Werkshallen V und VI der Firma Renner.

„Die Übung ist unangekündigt. Wir wollen die gesamte Einsatzlage so real wie möglich durchspielen“, erklärt Pottgüter. Im Gegensatz zu früher seien derartige Übungen auch nicht mehr durchgeplant, alles finde unter realen Bedingungen statt; Verlauf und selbst Mannschaftsstärke seien im Vornhinein unklar.

Damit die Lage real und auch optisch unklar wirkt, räuchern Pottgüter und Reifel mit Mitarbeitern der Metallwerke Renner vor Beginn der Übung die Hallen mit Hilfe von Nebelmaschinen ein und platzieren zwei Dummies, welche die Einsatzkräfte im Verlauf der Übung bergen sollen. „Absuchen von großen Räumen, Menschen retten, Brandherd bekämpfen und Entrauchen, das sind die Aufgaben bei dieser Übung“, erläutert Reifel. Aufgaben, die Angehörige der Ahlener Feuerwehr unter der Führung von Einsatzleiterin Susanne Faust routiniert erledigen.

Feuerwehr übt bei Metallwerken Renner

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  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
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  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
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  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
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  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
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  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur
  • Ein realistisches Brandszenario zog die Freiwillige Feuerwehr Ahlen bei den Metallwerken Renner auf. Foto: Christoph Aulbur

Nach dem Vorfahren der Wagen bringen sich Angriffs- und Sicherungsgruppen in Stellung, Schläuche und Hydranten werden angeschlossen. Von der Plattform des „Multistar“, eines Löschfahrzeugs mit Teleskopmast, wird mittels Wasserwerfer die simulierte Brandbekämpfung begonnen, gleichzeitig dringt die Angriffsgruppe in die Hallen ein. Binnen Minuten werden ebenso die zwei Dummies „gerettet“ und der fiktive Brandherd „gelöscht“, so dass als finale Aufgabe nur noch die „Entrauchung“ durch zwei Strömungslüfter ansteht.

Um 20.19 Uhr kann Übungsleiter Pottgüter dann das Ende des Manövers durchgeben: „Wir sind mit der Übung zufrieden, bis auf wenige Kleinigkeiten ging alles glatt über die Bühne.“

Natürlich hätte man aufgrund der Übungslage einige Abstriche machen müssen, schränkt der Feuerwehrmann ein. So sei der Rauch in einer solchen Fabrikhalle wohl in einem ernsten Szenario deutlich dunkler und das Vorrücken in der Halle durch volle Schläuche langsamer erfolgt. „Aber mit Blick auf die Reibungslosigkeit der Abläufe haben wir außer ausmerzbaren Handwerksfehlern wenig zu bemängeln“, fasst Reifel den Ablauf zusammen und dankt zum Abschluss der Firma Renner für die Bereitstellung des Übungsortes.

Die Mitarbeiter vom Ostberg freuen sich zwar, dass sie im Ernstfall in guten Händen sind, hoffen aber dennoch, dass sie niemals einer kritischen Lage ausgesetzt sein werden. Vor- und Umsicht sind also Trumpf, wenn es um die Sicherheit geht.

Wir sind mit der Übung zufrieden, bis auf wenige Kleinigkeiten ging alles glatt über die Bühne.

Robert Pottgüter
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