Gesamtübung der Jugendfeuerwehr
Aufgaben mit Bravour gemeistert

Dolberg -

Hurra, die Schule brennt! Nicht wirklich. Das Szenario hatte sich die Jugendfeuerwehr für ihre Gesamtübung ausgedacht, an der alle Gruppen aus dem Stadtgebiet teilnahmen.

Sonntag, 29.09.2019, 19:00 Uhr
Einsatzfeuerwehrfahrzeuge prägten das Bild auf dem Schulhof der Lambertischule am Samstagvormittag. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung und nicht um einen Ernstfall.
Einsatzfeuerwehrfahrzeuge prägten das Bild auf dem Schulhof der Lambertischule am Samstagvormittag. Glücklicherweise handelte es sich nur um eine Übung und nicht um einen Ernstfall. Foto: Ralf Steinhorst

Ein Brand in der Lambertischule in Dolberg? Was sich wie ein kritischer Ernstfall liest, war am Samstagvormittag glücklicherweise nur eine Gemeinschaftsübung für die Einheiten der Jugendfeuerwehr aus Dolberg, Ahlen und Vorhelm.

Das Szenario: Im Obergeschoss der Schule wurde gezündelt, was sich dann zu einem Brand ausweitete. Beim Eintreffen der Jugendfeuerwehren hatte das Feuer schon auf den Dachstuhl übergegriffen, auch das Erdgeschoss war schon leicht verraucht. Außerdem mussten die Einsatzkräfte feststellen, dass sich nach Räumung des Gebäudes dort noch vier vermisste Personen befinden mussten.

Die Aufgabe des Feuerwehrnachwuchses bestand zum einen darin, das Übergreifen des Brandes auf weitere Gebäude zu verhindern, während andererseits die Vermissten aufgespürt und gerettet werden mussten. Insgesamt waren 30 Jugendfeuerwehrleute aus den Löschzügen Dolberg, Vorhelm und der Hauptwache im Einsatz, die von 15 erwachsenen Kameraden un­terstützt wurden. Einmal jährlich findet die Übung statt, wobei die Löschzüge als Organisatoren wechseln. Unterbrandmeister Stefan Plätzer , Gruppenleiter der Jugendfeuerwehr in Dolberg, übernahm dieses Mal die Leitung der Einsatzübung.

Gegen 10.10 Uhr am Samstagvormittag kam das erste Einsatzfahrzeug auf den Schulhof gefahren, insgesamt sollten es drei Löschfahrzeuge und ein Multistar mit Gelenkmast werden. Um das Übergreifen der Flammen zu verhindern, kamen zudem acht C-Rohre zum Einsatz. Sowohl die Einsatzkräfte an den Spritzen als auch der Stoßtrupp im Gebäude zeigten sich sehr engagiert.

Gesamtübung der Jugendfeuerwehr

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Vor Ort war auch der stellvertretende Wehrführer und Stadtbrandinspektor Peter Strickmann. „Das ist hier meine letzte Übung in dieser Funktion“, blickte er schon auf den 9. Oktober, wenn er mit Erreichen des 60. Lebensjahres ausscheiden wird. Aber auch die neue Einheitsleitung des Dolberger Löschzugs wie auch die gesamte Jugendfeuerwehrleitung waren Beobachter der Übung. Gegen 11 Uhr beendete Stefan Plätzer die Übung und zeigte sich zufrieden: „Das lief ganz gut. Alle Personen wurden gerettet, ein Übergreifen des Brandes auf die Nebengebäude verhindert.“ Das sah auch Stadtjugendwartin Nadine Helbeck so: „Die Gruppe Dolberg hat die Übung sehr gut vorbereitet.“

Alle Personen wurden gerettet, ein Übergreifen des Brandes auf die Nebengebäude verhindert.

Stefan Plätzer
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