Heiligabend bei der Feuerwehr
Starkes Einsatzaufkommen kurz vorm Fest

Ahlen -

Mit „süßen Tüten“ des städtischen Personalrats und einer kräftigen Stärkung durch die obligatorische Torte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) ließ sich der Heilige Abend an der Feuerwehr-Hauptwache trotz diverser Einsätze schmecken.

Donnerstag, 26.12.2019, 18:00 Uhr
Heiligabendbesuch bei der diensthabenden Truppe an der Feuerwehr-Hauptwache: Die Vertreter der Stadtverwaltung und der Arbeiterwohlfahrt kamen nicht mit leeren Händen, sondern brachten Tüten, Präsentkorb und Torte als symbolisches Dankeschön mit.
Heiligabendbesuch bei der diensthabenden Truppe an der Feuerwehr-Hauptwache: Die Vertreter der Stadtverwaltung und der Arbeiterwohlfahrt kamen nicht mit leeren Händen, sondern brachten Tüten, Präsentkorb und Torte als symbolisches Dankeschön mit. Foto: Christian Wolff

Den Tag mit den meisten Einsätzen im Jahr 2019 absolvierte die Ahlener Feuerwehr ausgerechnet kurz vor Heiligabend : Am 23. Dezember verzeichnete die Zentrale genau 48 Einsätze. Doch das größte öffentliche Aufsehen erzeugte zweifellos der Großbrand im Spielzeuglager „Rappelkiste“ am 6. August.

Etwas Zeit, um auf das Einsatzgeschehen zurückzublicken, aber auch zum Danksagen bietet jedes Jahr der Heiligabendbesuch bei der Feuerwehr-Hauptwache. Bürgermeister Dr. Alexander Berger verteilte gemeinsam mit Rechtsdirektorin Ga­briele Hoffmann und Personalratsvorsitzendem Jörg Adomat sym­bolische Dankeschöntüten an die 16-köpfige diensthabende Truppe, die wenig später noch durch einen Präsentkorb sowie die üppige Weihnachtstorte der Arbeiterwohlfahrt (Awo) eine schmackhafte Ergänzung serviert bekam. Norbert Bing, der Vorsitzende des Kuratoriums, brachte dazu die neue Leiterin des Hugo-Stoffers-Hauses, Bettina Schäfer, mit.

Brandamtmann Peter Niemietz, vertrat als stellvertretender Wachleiter seinen Chef Walter Wolf und stufte das Jahr 2019 trotz des Großeinsatzes, der auch umliegende Wehren forderte, als „insgesamt durchschnittlich“ ein: „Es gab etwa 9000 Einsätze im Bereich des Rettungsdienstes und rund 600 für die Feuerwehr.“ Das sei im „normalen Rahmen“; das hohe Einsatzaufkommen vor Weihnachten sei eher untypisch. „Das hat uns noch mal richtig gefordert“, so Niemietz. Ansonsten sehe er die Feuerwehr gut aufgestellt. Mit dem Schneidlöschsystem „Cobra“ hätten sich die Kameraden inzwischen gut vertraut gemacht. Daneben seien die organisatorischen Abläufe in der Wache erfolgreich rezertifiziert worden. Neben den Kräften, die ausrücken, richtete der Vize-Wachleiter den Blick auch auf die Disponenten in der Einsatzzentrale: „Der Bürger kann hier zu jeder Zeit jemanden erreichen. Wir kommen jährlich auf ca. 50 000 Telefonate, allein 8200 über die Notrufnummer 112.“ Das seien pro Tag etwa 135 Anrufe.

Jörg Adomat und Gabriele Hoffmann erinnerten daran, dass es an den Sonn- und Feiertagen noch weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung gebe, die für die Bürger bereitstehen, darunter Kollegen vom Baubetriebshof und der Straßenreinigung oder der Marktmeister.

Brandamtmann Peter Niemietz schnitt gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) die Heiligabendtorte an.

Brandamtmann Peter Niemietz schnitt gemeinsam mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger (l.) die Heiligabendtorte an. Foto: Christian Wolff

Noch einmal zurück zur „Rappelkiste“: Wie gut die Zusammenarbeit an allen Schnittstellen im Ernstfall funktioniere, habe dieser Großbrand trotz aller Tragik eindrucksvoll unter Beweis gestellt, meinte Bürgermeister Dr. Alexander Berger. „Es ist niemand verletzt worden und es wurde das gerettet, was noch zu retten war“, sagte er. „Der Dank des Eigentümers hat uns allen gezeigt, was für ein besonderer Moment das war.“ Markus Schier habe viel Rückhalt von Seiten der Ahlener erfahren. Mit dem Wunsch, im kommenden Jahr möglichst von dramatischen Einsätzen verschont zu bleiben, verabschiedeten sich die Gäste.

Es gab etwa 9000 Einsätze im Bereich des Rettungsdienstes und rund 600 für die Feuerwehr.

Brandamtmann Peter Niemietz
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