Ahlen
Aushängeschild für Ahlen: Wirtschaftspreis an Firma Buschhoff

Donnerstag, 29.10.2009, 22:10 Uhr

Ahlen - Es gehört inzwischen schon zum guten Ton bei der jährlichen Verleihung des Ahlener Wirtschaftspreises - das Eingeständnis von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller , dass die Stadt sich gerne immer auch selbst ein wenig im Glanz der jeweiligen Preisträger sonnen möchte. Im Fall der Firma Theodor Buschhoff GmbH und Co., deren Geschäftsführer Werner Buschhoff zusammen mit seinem Vetter Dr. Peter Buschhoff die Auszeichnung für 2009 am Donnerstagabend in der Stadthalle entgegen nahm, strahlt dieser Glanz besonders hell, denn das traditionsreiche Familienunternehmen, 1873 gegründet, ist als Hersteller von Maschinen zur Getreideverar­bei­tung und Futterherstellung eu­ropaweit bekannt und geschätzt.

So sei die „Marke Buschhoff“ ein „ Aushängeschild des Wirtschaftsstandortes Ahlen“, meinte der Bürgermeister. Zusammen mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ahlen (WFG), Peter Vaerst, und dem Vorsitzenden des Stadtmarketingvereins „Pro Ahlen“, Dieter Ritter, überreichte Ruhmöller unter dem Beifall von rund 230 Gästen die Verleihungsurkunde und das bronzene „Ahlener Mammut“.

Prominentester Gratulant und Festredner war der Minister für Arbeit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen, Karl-Josef Laumann (CDU). Er kennt die „Marke Buschhoff“ selbst seit Kindertagen, ist auf dem elterlichen Bauernhof in Riesenbeck mit Dreschmaschinen aus Ahlen aufgewachsen, die eine so große Faszination auf ihn ausübten, dass er selbst als Schlosser in einer Landmaschinenfabrik in die Lehre ging und den Beruf vor seinem Wechsel in die Politik 17 Jahre lang ausübte.

Laumann lobte die Jury für ihre Entscheidung. „Unternehmen wie Buschhoff“, erklärte der Minister, „sind das Rückgrat unserer sozialen Marktwirtschaft.“ Für den Kreis Warendorf gratulierte der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp. Er sei froh, dass es in der Region noch viele solcher Familienbetriebe gebe, die ihre soziale Verantwortung ernst nähmen, so Buschkamp.

Der Bürgermeister hob in seiner Laudatio auch das gesellschaftliche und soziale Engagement der Unternehmerfamilie Buschhoff hervor, ihr liege „das Gedeihen dieser Stadt am Herzen“. Was die Preisträger prompt mit einer Spende für die Malschule des Kunstmuseums bestätigten. (Weiterer Bericht folgt.)

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