Ahlen
Die Zechenentwicklung steht auf der Kippe

Ahlen - Es klemmt bei der weiteren Vermarktung der Gebäude auf Schacht I / II. Zwar gibt es für alle ehemaligen Werkgebäude mit Ausnahme der Maschinenzentrale Interessenten, wie Hermann Huerkamp als Leiter der Projektgesellschaft „Westfalen“ bestätigte, nachdem die europaweite Ausschreibung erfolgreich beendet worden ist. Aber Städtebau- und Wirtschaftsministerium sind sich dem...

Donnerstag, 08.10.2009, 10:10 Uhr

Ahlen - Es klemmt bei der weiteren Vermarktung der Gebäude auf Schacht I / II. Zwar gibt es für alle ehemaligen Werkgebäude mit Ausnahme der Maschinenzentrale Interessenten, wie Hermann Huerkamp als Leiter der Projektgesellschaft „Westfalen“ bestätigte, nachdem die europaweite Ausschreibung erfolgreich beendet worden ist. Aber Städtebau- und Wirtschaftsministerium sind sich dem Vernehmen nach uneins über die weiteren Förderungsmodalitäten.

Dass damit die gesamte Zechenentwicklung auf der Kippe stehen könnte, wollte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller nach seiner Rückkehr von der „Expo Real“ in München zwar so nicht bestätigen. Aber auf der weltgrößten Messe für Gewerbeimmobilien hatte der Ahlener Rathauschef ganz zielgerichtet das Gespräch mit verschiedenen Projektbeteiligten gesucht, so mit der „New Urban“, der Nachfolgegesellschaft der LEG Immobilientochter. Auf dem Laufzettel Ruhmöllers standen weiterhin auch Gespräche mit der RAG, die über ihre Immobilienabteilung immer noch mehr als einen Fuß in der Tür auf dem Zechengelände hat.

„Das Städtebauministerium wird in Kürze alle Beteiligten an einen Tisch bitten“, kündigte Ruhmöller an - also die Kollegen vom Wirtschaftsministerium ebenso wie LEG und Stadt. Der Bürgermeister ist zuversichtlich, dass man mit gutem Willen gemeinsam die Kuh vom Eis holen kann.

Nach Ruhmöllers Beobachtung waren in Folge der Wirtschaftskrise weniger Aussteller vor Ort. Der Münsterlandstand sei aber gegen den Trend noch aufgestockt worden.

„Auch Ahlener Firmenvertreter waren vor Ort“, berichtete Ruhmöller. Auch mit dem Landrat und Regierungspräsident habe er gesprochen.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/450642?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F702654%2F702657%2F
Wie ein Telgter Onlineversender vom Corona-Virus profitiert
Kevin Obenhaupt (r.) und seine Kollegen im Lager des Unternehmens Hygi.de packen derzeit zahllose zusätzliche Pakte vor allem mit Desinfektionsprodukten. Der Grund dafür, so Geschäftsführer Christian Bleser (.), sei eine immense Nachfrage wegen des Corona-Virus.
Nachrichten-Ticker