Ahlen
Aussprache: Kein Bedarf an Halal

Donnerstag, 14.01.2010, 16:01 Uhr

Ahlen - Nach Vortrag und Aussprache stand für die meisten der rund 80 Anwesenden fest: Halal an Ahlener Schulen hat sich erledigt.

Weil das Thema in der jüngsten Sitzung des Schul- und Kulturausschusses für einigen Wirbel gesorgt hatte, sah sich die Vorsitzende Elisabeth Werner in der Pflicht, für Aufklärung zu sorgen. Dazu hatte die Stadt am Mittwochabend Dr. Claudia Preckel eingeladen, die den Fragenkomplex des reinen und unreinen Essens im Islam und seiner Zubereitung aus der Sicht einer Islamwissenschaftlerin beleuchtete. Dabei gelangte die Mitarbeiterin an der Ruhruniversität Bochum zu dem Schluss: Für eine räumliche Trennung der Küche in der Mensa am Städtischen Gymnasium gibt es auch keine theologisch fundierte Begründung. Nicht minder problematisch sei es, so Preckel, die Kinder nach Halal oder Haram (unrein) zu trennen. Oberstes Gebot müsse doch sein, dass die Kinder die Möglichkeit hätten, eine andere Kultur kennenzulernen. Bürgermeister Benedikt Ruhmöller wies in seiner Begrüßung darauf hin, dass es sich beim Vorschlag der Verwaltung lediglich um eine „optionale“ Planung gehandelt habe. (Ausführlicher Bericht am Freitag in der AZ.)

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