Ahlen
Zechenbahn-Radweg: Lückenschluss noch 2011

Montag, 28.03.2011, 23:03 Uhr

Ahlen - Die letzten elf Jahre sind nicht spurlos an der alten Zechenbahntrasse vorübergegangen: In Höhe der Kleingartenanlage Ost ist sie derart zugewuchert, dass man ihren Verlauf nur noch ahnen kann. Aber das wird sich ändern: Im dritten Anlauf sieht es nach einem großen Zuschuss für die Fortsetzung des Radwegs aus.

Christian Kruthoff schränkt noch etwas ein: „Das allerletzte o.k. ist noch nicht gekommen.“ Aber unter diesem Vorbehalt greift der Zechenkenner der städtischen Planungsabteilung gleich mal nach Zahlen, Daten und Fakten: „Das letzte Stück zwischen Schachtstraße und Bergstraße ist 1430 Meter lang.“ Die Planungen der Stadt - Grundlage des Antrags auf Bezuschussung - sehen für diese Strecke einen durchgängig 2,20 Meter breiten Radweg vor - in Asphalt, wie schon das bestehende Stück zwischen Bergamtsstraße und Uentroper Straße in Dolberg . Beidseitig kommt dann noch eine etwa einen halben Meter breite Bankette dazu. Der Schotter der Zechenbahn, die zu Förderzeiten von „Westfalen 1 / 2“ hier entlang an den Güterbahnhof angeschlossen war, liegt noch und bildet den Untergrund für die Asphaltstrecke. „Aber erstmal muss man roden - da hat man gut zu tun“, so Kruthoff angesichts des streckenweisen Wildwuchses.

Kalkuliert sind die Kosten für das letzte Teilstück des Radwegs mit gut 450 000 Euro. Der Regelzuschuss beträgt 70 Prozent, möglicherweise werden es aber noch fünf Prozent mehr. „Wir müssen natürlich unseren Eigenanteil bereitstellen.“ Der Ausschuss für Bauen, Umweltfragen und öffentliche Einrichtungen hat die Nachricht von der absehbaren Bezuschussung am Donnerstag jedenfalls begrüßt.

Mit dem Lückenschluss Richtung Norden ist dann über Ahlen die direkte Anbindung der Radwegenetze von Ruhrgebiet und Münsterland gegeben, was eine weitere Steigerung der Nutzungsfrequenz erwarten lässt.

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