Abriss
Geringhoff-Altsitz: Kurzer Prozess für die Keimzelle

Dienstag, 12.04.2011, 09:04 Uhr

Ahlen - Eine der großen Innenstadtbrachen wird verschwinden: Die Carl Geringhoff Vertriebsgesellschaft mbH & Co. KG lässt ihren ehemaligen Stammsitz abreißen. Das bestätigte Marketing-Manager Jascha Kolter am Montag auf Anfrage der „AZ“. Demnach sei die Entscheidung über die Zukunft gefallen. „Es gibt schon erste Gespräche mit Investoren“, so Kolter. Nach Informationen der Redaktion geht es bei der Fläche zwischen Lütkeweg, Warendorfer und Bismarckstraße um insgesamt gut 4500 Quadratmeter.

Das Unternehmen ist seit Gründung durch Carl Geringhoff im Jahr 1880 in der Erntemaschinenproduktion tätig. Zehn Jahre nach Gründung entwickelte Geringhoff auch Dreschmaschinen, 1956 begann die Spezialisierung auf Geräte für die Maisernte.

1991 verlagerte Geringhoff die Produktion auf das 4,5 Hektar große, neue Gelände an der Gersteinstraße im Industriegebiet Ost. Der Altsitz blieb als Lager erhalten.

Die Firma entwickelte sich rasant weiter und verkauft ihre Produkte heute auch nach Nordamerika, Afrika und Südeuropa. Im Jahr 2005 beging sie das 125-jährige Firmenjubiläum und hat sich inzwischen räumlich ausgedehnt. Die Flächen der ehemaligen Firma Kosmann sind hinzugekommen.

Währenddessen ist es am Lütkeweg seit Anfang März still geworden. „Wir haben da schwer aufgeräumt“, so Jascha Kolter, „da waren noch allerlei alte Maschinen gelagert.“

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