26. Ahlener Stadtfest
Ohne die Kinder ging es nicht

Montag, 18.07.2011, 18:07 Uhr

Ahlen - Der Stadtfestsonntag , der ebenso trüb und regnerisch begann, wie der Samstag aufhörte, machte seinem Namen schließlich doch noch alle Ehre. Passend zu den fröhlichen Liedern der „Westfälischen Nachtigallen“ brachen sich die ersten Sonnenstrahlen zwischen den dunklen Wolken Bahn und heizten die Stimmung noch einmal so richtig auf. Und der Marktplatz war wieder gut gefüllt.

Das Programm mit einer Mischung aus traditionellem Chorgesang der „Nachtigallen“, unverfälschter Tanzmusik der „Cajun Roosters“, akrobatisch-artistischen Spielereien des belgischen Duos „Compagnie Baladeux “ und dem zerstreuten Zauberer Prof. Spagetti rundete das Festivalwochenende gelungen ab.

Die „Westfälischen Nachtigallen“ ließen bei ihrem Auftritt noch einmal Erinnerungen an die Bewerbung um die Landesgartenschau wach werden, indem sie mit ihrer Chorleiterin Ines Schreiner den eigens komponierten LaGa-Song „Komm nach Ahlen“ präsentierten. Darüber hinaus nahmen die Sängerinnen das Publikum mit „Abanda“ und „Maria“ mit auf eine Reise nach Südamerika. Beim „Traum vom Frieden“ konnten die Solistinnen Marianne Ide und Vanessa Diekmann ihre Stimmkraft unter Beweis stellen. Zum krönenden Abschluss wurde Judith Pannock zum zehnjährigen Chor-Jubiläum eine Ehrenurkunde überreicht.

Fast ganz ohne Worte kam das Duo „Compagnie Baladeux“ mit seiner körperbetonten Akrobatik-Aktion aus. Im Mittelpunkt des Geschehens aus Tanz und Jonglage stand eine große Schaukel, an der Alt und Jung aufeinander trafen. Die anfängliche Konfrontation zwischen einer alten Dame am Rollator und einem energiegeladenen Jungen wurde zu einem grenzüberschreitenden Zusammenspiel voller Komik, bei dem der Funke sofort aufs Publikum übersprang.

Weiter im heiteren Nachmittagsprogramm ging es mit Prof. Spagetti und seinem Zauberkoffer. Doch der verwirrte Professor scheint ein kleiner Hochstapler zu sein, denn zaubern konnte er eigentlich gar nicht, so dass er die Kinder um ihre Mithilfe bitten musste. Mit den kleinen Assistenten aus dem Publikum gelangen ihm dann sogar einige spektakuläre Zaubertricks, die die Kids zum Staunen brachten.

Nach ausgiebiger Bespassung kehrte das Stadtfestprogramm zum krönenden Abschluss mit den „Cajun Roosters“ wieder zur Musik zurück. Die fünf Musiker aus England und Deutschland sind wahre Meister im Bereich der Cajun Musik. Diese Musikform ist eine jahrhundertealte Tradition, die die französischsprachigen Einwanderer nach Louisiana mit brachten. Der tanzbare Sound, eine Mischung aus Blues, Swamp und Rock-'n'-Roll-Variationen, brachte die Stadtfestbesucher noch einmal so richtig in Schwung.

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