Bürgerschützenverein Ahlen
Marsch in „leichter Kleiderordnung“

Ahlen -

Mineralwasser wartete auf dem Marktplatz schon auf die Teilnehmer des großen Festumzugs der Südenschützen am Samstagnachmittag. Bei hochsom­mer­lichen Temperaturen ging es zur Kranzniederlegung am Ehrenmal, wo der Umzug zum Festplatz am Henry-Dunant-Weg seinen Anfang nahm. Der Festmarsch war Höhepunkt und Ab­schluss des Regent­schaftsjahres von Herbert Schwe­er und Birgit Northoff sowie ihrer Thron­gesell­schaft.

Montag, 20.08.2012, 08:08 Uhr

Bürgerschützenverein Ahlen : Marsch in „leichter Kleiderordnung“
Zum Gedenken an die Verstorbenen der Südenschützen legte der Vorsitzende Andreas Kirst am Mahnmal auf dem Marktplatz einen Kranz nieder. Foto: Reinhard Baldauf

Das Südenschützenfest begann bereits am Freitag mit dem Plakettenschießen und der „Ladies Night“. Den Aufmarsch am Samstag auf dem Markt­platz mit gleich vier Spiel­mannzügen verfolgten trotz größter Hitze zahlreiche Schau­lustige. Nach dem Abschreiten der Front durch den Vorsitzenden des Bürgerschützenvereins Süden, An­dreas Kirst , und den noch amtierenden König Herbert Schweer erfolgte die Kranzniederlegung im Gedenken an die Toten des Vereins. In seiner Ansprache ging der Vorsitzende Andreas Kirst besonders auf die restaurierte Vereinsfahne ein. Die Wiederherstellung sei nur durch die Spende des verstorbenen Horst Gosda möglich gewesen. Die Fahne stehe für Glaube, Sitte und Heimat. „Die Restaurierung ist durchaus ein Sym­bol für viele Erneue­rungsprozesse im Verein“, erklärte Kirst und nannte die Fahne „identitätsstiftend für unseren Verein“. Der besondere Dank galt dem Königspaar Birgit Northoff und Herbert Schweer sowie deren Thron. „Man hat gesehen, dass es Spaß macht, Kö­nigspaar zu sein“, so Kirst. Diese Tatsache habe den Südenschützen auch neue Mitglieder beschert. In seiner Rede ging der Vorsitzende ebenfalls auf die Avant­garde ein, die in diesem Jahr 75 Jahre alt wird. „Die Avan­t­garde stellt die Zukunft dar“, zeigte Andreas Kirst auf. Dem Nachwuchs bescheinigte er, dass ohne deren Mithilfe das Schüt­zenfest gar nicht möglich wäre. In offenen Cabrios führte der Festumzug dann die Thron­gesellschaft zum Fest­platz, wo die Avantgarde ein Königsschießen für Gäste durchführte. Später startete auch ein Kinderfest , bei dem sich Fabian Kirst den Kö­nigstitel holte. Gästekönig der Avantgarde wurde Maximilian Mejauschek aus Vorhelm mit dem 528. Schus­s. Die Avantgarde selb­st hatte bereits am Anfang des Monats ihren Bierkönig ausge­schossen. Diesen Titel sicherte sich vor gut zwei Wochen nach 193 Schu­ss Maik Hasenecker. Der zweite Höhepunkt des Südenschützenfests folgte am gestrigen Sonntag. Los ging es mit einem gemeinsamen Frühstück im Festzelt. Dabei wurden auch verdiente Mitglieder und die besten Schützen beim Plakettenschießen geehrt. Für den Nachmittag, welcher der heißeste des Jahres werden sollte, kündigte Oberst Jürgen Seile leichte Marschausrüstung an. Die Schützenbrüder durften ohne Hut und Jackett antreten, um nicht – wie am selben Tag in Hoetmar beim Schützenfest geschehen – zu kollabieren. Am Nachmittag startete dann das Königsschießen, das sich bis zum Abend hinzog und das Norbert Gosda schließlich für sich entschied. (Weiterer Bericht folgt.) Mehr Bilder zum Thema in den Fotogalerien auf www.ahlener-zeitung.de

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