St. Franziskus: Unsicherheiten in der Bevölkerung
So läuft der „Kinderärztliche Notdienst“

Ahlen -

„In der Bevölkerung gibt es nach wie vor Unsicherheiten über die Zuständigkeiten der Kinderärztlichen Notfallpraxis im Kreis Warendorf“, so Dr. Carsten Krüger, Chefarzt der Kinderklinik am St.-Franziskus-Hospital Ahlen.

Mittwoch, 08.08.2012, 07:08 Uhr

Seit Februar 2011 ist die Kinderklinik auch Standort für die Kinderärztliche Notfallpraxis im Kreis. Das bedeutet, dass Kinder und Jugendliche, die eine ambulante Notfallbehandlung benötigen und nicht bis zur nächsten regulären Sprechstunde warten können, in der Kinderärztlichen Notfallpraxis versorgt werden. „Natürlich kann es auch vorkommen, dass Kinder oder Jugendliche bei schweren Krankheitsbildern dann stationär in der Kinderklinik aufgenommen werden müssen“, so Dr. Krüger .

Außerhalb der Notfall-Sprechstundenzeiten (Montag, Dienstag und Donnerstag von 18 bis 22 Uhr, Mittwoch und Freitag von 13 bis 22 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 bis 19 Uhr) sind an den Wochentagen von 8 bis 18 Uhr (Mittwoch und Freitag von 8 bis 13 Uhr) durchgehend die niedergelassenen Kinderärzte zuständig.

In den Hauptsprechstunden der Notfallpraxis, so Krüger, sei immer ein Arzt anwesend, so dass die Wartezeiten kurzgehalten würden. In den Zeiten, in denen die Notfallpraxis geschlossen ist (nach 22 bzw. 19 Uhr) übernimmt die Kinderklinik auch die Versorgung ambulanter Notfälle. Dabei könne es aber zu längeren Wartezeiten kommen, da primär die stationären Patienten versorgt werden müssen. Die Kinderärztliche Notfallpraxis ist über den Eingangsbereich der Kinderklinik zu erreichen.

Je nach Gesundheitsproblemen kann über eine landesweit einheitliche Rufnummer die nächste erreichbare Kinderärztliche Notfallpraxis erfragt werden, oder es wird ein Hausbesuch der kassenärztlichen Notfalldienst-Fahrbereitschaft organisiert. Patienten erreichen die Arztrufzentrale des Notfalldienstes unter der Nummer 0180 / 50 44 100.

„Eine telefonische Auskunft zu Krankheitsbildern oder Behandlungsmöglichkeiten ist in keinem Fall möglich, da die jungen Patienten immer vorgestellt werden müssen“, betont Dr. Carsten Krüger abschließend.

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