Silvesternacht in Ahlen
Party-Spaß an vielen Theken

Ahlen -

Ob Kino, Schuhfabrik oder Kneipen: An den Theken wurde es in der Silvesternacht eng. Ahlen feierte fröhlich, ausgelassen, friedlich.

Dienstag, 01.01.2013, 16:01 Uhr

Auf das neue Jahr stießen überall die Gäste an – egal, ob man sich kannte oder nicht. Die besten Wünsche für das Jahr 2013 fehlten da natürlich nicht.
Auf das neue Jahr stießen überall die Gäste an – egal, ob man sich kannte oder nicht. Die besten Wünsche für das Jahr 2013 fehlten da natürlich nicht. Foto: Reinhard Baldauf

Nur noch zwei große, öffentliche Silvesterfeiern gibt es in Ahlen . Diese waren natürlich schon seit Wochen ausverkauft und die Gaststätten ebenfalls „rammelvoll“. Im Bürgerzentrum und im „Cinema“ lief es ruhig. Nach dem Essen oder einem Film ging es auf die Tanzfläche und wenige Minuten vor Mitternacht mit einem Glas Sekt in der Hand vor die Tür. Einigen reichte da das Hemd oder T-Shirt bei elf Grad über Null.

Im Bürgerzentrum war der Altersdurchschnitt deutlich jünger als im vergangenen Jahr und die Musik entsprechend moderner. „Wir machen den Vorverkauf ausschließlich im Büro. So wissen wir, wer kommt und können uns darauf einrichten“, berichtete Christiane Busmann . Daher kam DJ Doro aus Münster auch völlig ohne Schlager aus.

Zunächst wurde aber gespeist. Das große Büfett bot für alle etwas. Erst um 22 Uhr war der Nachtisch an der Reihe. Dann konnte „gerockt“ werden. Im Kino war bis in den frühen Morgen das reichhaltige Büfett geöffnet. Dazu gab es noch sieben Filme, viele in 3D. Der letzte Streifen startete um 0.45 Uhr.

„Schon eine halbe Stunde vor der Öffnung standen zahlreiche Gäste vor der Tür“, berichtete Kinoleiter Wolfgang Weber . Zum cineastischen Angebot gehörte auch etwas für den Nachwuchs. „Für Kinder ab zwölf Jahren ist der Hobbit, aber da waren mehr Erwachsene als Kinder drin“, wusste Weber zu berichten. „Die Kinos waren sehr gut besucht“, freute sich auch Betreiber Martin Temme über die wohl richtige Filmauswahl.

Schulleiter, Pensionäre und sogar ein Geistlicher gehörten zu den Besuchern. Der Durchschnitt lag aber unter einem Alter von 50 Jahren. Da waren Hits aus den vergangenen Jahrzehnten angesagt. Eine Gruppe der spanischen Gemeinde in Ahlen hatte sich auch eingefunden. Bei spanischen und lateinamerikanischen Titeln stürmte diese auf die Tanzfläche.

Eine halbe Stunde vor Mittagnacht wurde es unruhig und draußen stiegen immer mehr Raketen in den Himmel. Zum Anstoßen gab es im „Cinema“ wie auch im Büz und den Gaststätten ein Glas Sekt. Dann startete das Feuerwerk. Verstärkt wurden Batterien abgefeuert. Nur noch einmal anzünden und dann krachte es viele Male.

Auf den Marktplatz strömten Anwohner und Gäste der Gaststätten und dann begann ein wahres Trommelfeuer. Einige Damen begnügten sich lediglich mit riesigen Wunderkerzen. Zwei Jugendliche reichte das Abfeuern von Raketen nicht. Sie steckten einen Feuerwerkskörper mit dem Kopf nach unten in einen Papierkorb aus Metall – anscheinend unwissend, welche Sprengkraft eine solche Rakete haben kann.

»Schon eine halbe Stunde vor der Öffnung standen zahlreiche Gäste vor der Tür.«

Wolfgang Weber
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