Närrische Übermacht stürmt die „Ahlener Zeitung“
Dankeschön im Dreierpack

Ahlen -

Nicht nur auf das Kinderprinzenpaar und sein närrisches Gefolge kann sich Stadtprinz Andreas I. verlassen. Mit der „Ahlener Zeitung“ gewann er gestern auch die Lokalpresse als Verbündete vor der Erstürmung des Rathauses am Rosensonntag. Redaktionsleiter Peter Harke empfing die Tollitäten im Verlagshaus an der Ostenmauer.

Mittwoch, 06.02.2013, 10:02 Uhr

Kräftig zubeißen! Wann hat man schon einen prinzlichen Berliner in der Hand? Nur beim traditionellen „AZ“-Redaktionssturm. Auch in diesem Jahr wurden die Tollitäten mit offenen Armen im Verlagshaus empfangen.
Kräftig zubeißen! Wann hat man schon einen prinzlichen Berliner in der Hand? Nur beim traditionellen „AZ“-Redaktionssturm. Auch in diesem Jahr wurden die Tollitäten mit offenen Armen im Verlagshaus empfangen. Foto: Christian Wolff

Keine Schranken, Sperren oder Kartons waren es, die den Sturm der „AZ“ erschwerten. Vielmehr verwinkelte Gänge und die vielen Räume ließen Stadtprinz Andreas I. und dessen Gefolge beim Betreten des Verlagshauses an der Ostenmauer gehörig ins Schwitzen kommen.

„Wo geht‘s hier zur Redaktion?“, lautete die fast schüchtern vorgebrachte Frage an den Vertriebsmanager. Doch da war das Ziel schon fast erreicht: Sekunden später stand der närrische Tross vor der richtigen Tür – und wurde mit den sprichwörtlich „offenen Armen“ empfangen.

„AZ“-Redaktionsleiter Peter Harke signalisierte sogleich, dass sich seine Mannschaft ohne Gegenwehr mit den künftigen „Herrschern der Stadtkasse“ verbünden werde. Er begrüßte neben Andreas I. besonders das Kinderprinzenpaar Jonas I. und Sarah I. mit dreifach donnerndem „Ahlensia Helau“. Da ließen sich schon die ersten Gäste die prinzlichen Berliner schmecken.

Als Erinnerung an die Regentschaft erhielten die Tollitäten gerahmte Bilder – das hat seit Jahren Tradition. Die Beschenkten drückten ihren Dank gleich dreifach aus: in Form ihres Prinzenordens, als Gedicht und schließlich tänzerisch.

Den Tanz der Kinderregenten, den auch der große Prinz schon beherrscht, mussten der Redaktionsleiter und sein „Narrensekretär“ Ralf Steinhorst gleich ausprobieren. Letzterer hatte kurz zuvor seine ganz eigenen Erfahrungen als „rasender Reporter“ zum Besten gegeben.

„Andreas, du musst schon zugeben: Wie Jonas und Sarah auf den Galasitzungen mit ihrer Show das Eis brechen, so dass du anschließend das vorgewärmte Narrenvolk bezirzen kannst – das hat schon was“, hielt Steinhorst fest. Außerdem blase der Stadtprinz den Anhängern der Narrhalla Ahlensis gehörig den Marsch. „Auf deiner Trompete gibst du jedem zu verstehen, dass du nicht nur als Dachdecker auf den Dächern der Welt zuhause bist, sondern bei den ,Happy Trumpets‘ deine Wurzeln hast.“ Und den Vergleich mit „Karlsson vom Dach“ konnte sich der Redner nicht verkneifen, auch wenn der Dachdecker keinen Propeller auf dem Rücken trage.

Apropos Handwerkerdienste: Dazu hatte der Narrensekretär eine ganze neue Idee: „Die Adjutanten Peter und Wolfgang sehen zu, dass Böden und Wände mit Fliesen bedeckt werden und Spannung in die Leitungen kommt. Standartenträger Peter bringt mit Pinsel und Rolle viel Farbe ins Haus. Habt ihr schon mal daran gedacht, eure Leistungen zusammen als Komplettservice anzubieten?“

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