Mitgliederversammlung der „Abiturientenvereinigung Ahlen“
Frank Schniederjürgen löst Peter Fink ab

Ahlen -

Frank Schniederjürgen ist der neue Vorsitzende der „Abiturientenvereingung Ahlen“ (AVA). Er trat im Rahmen der Mitgliederversammlung am Samstag im Städtischen Gymnasium die Nachfolge von Peter Fink an. Peter Fink hatte bereits im vergangenen Jahr angekündigt, nicht mehr kandidieren zu wollen.

Sonntag, 21.04.2013, 18:04 Uhr

Wechsel im Vorstand: Frank Schniederjürgen (l.) löst Peter Fink ab. In der Mitte Stefanie Dudek.
Wechsel im Vorstand: Frank Schniederjürgen (l.) löst Peter Fink ab. In der Mitte Stefanie Dudek. Foto: Reinhard Baldauf

Deutlich verjüngt hat sich der Vorstand der „Abiturienten-Vereinigung Ahlen “ (AVA). Bei der Jahreshauptversammlung am Samstagmorgen im Städtischen Gymnasium kandidierte der Vorsitzende Peter Fink , wie bereits im vergangenen Jahr angekündigt, nach zwölf Jahren im Amt nicht mehr. Auch die anderen Vorstandsmitglieder traten nicht mehr an. Die „AVA“ wird jetzt von Frank Schniederjürgen vom Abiturjahrgang 1985 geführt.

Ebenfalls 1985 machte Dr. Ansgar Hörster seine Reifeprüfung am „Städtischen“. Der jetzige Kreisdirektor aus Borken , der nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, wurde stellvertretender Vorsitzender. Die Kasse verwaltet künftig Christian Uhlenkamp (Abiturjahrgang 2009), der ebenfalls in Abwesenheit gewählt wurde. Die Schriftführung übernahm die Konrektorin der Martinschule, Steffi Dudek, die 1993 ihr Abitur machte. Schulleiter Siegfried Knepper zeigte sich in seinem Grußwort erleichtert, dass die Abiturienten-Vereinigung einen neuen Vorstand hat: „Da vor einem Jahr weit und breit keiner zu sehen war. . .“.

Bei der Eröffnung der Jahreshauptversammlung begrüßte der noch amtierende Vorsitzende Peter Fink besonders die Jubiläumsjahrgänge. Hier hob er Hans Sprenger hervor. Der heute 92-Jährige machte 1941 sein Abitur.

Dr. Walter Mentrup hatte fast seinen ganzen Jahrgang zusammengetrommelt, der vor 60 Jahren sein Abitur ablegte. Nach einer Gedenkminute für den langjährigen, verstorbenen Vorsitzenden Ludger Schulte gab Manfred Falk den Kassenbericht und meldete eine „erfreuliche Lage“.

Peter Fink verwies auf die vielen Aktivitäten der „AVA“, die unter anderem für das Selbstlernzentrum 13 000 Euro gab und Träger der Cafeteria ist. Die Vereinigung habe seit 52 Jahren die Eule als Wappen, erklärte der Vorsitzende. Und das Emblem stammt von Dr. Heinz Dallmer. „Ich bin sehr stolz darauf, dass ein Logo 52 Jahre gehalten hat“, sagte dieser und verwies auf Hermann Schweizer, der ihn im Kunstunterricht dabei unterstützt habe.

Der Schulleiter, Oberstudiendirektor Siegfried Knepper, hob hervor, dass er in den vergangenen zwölf Jahren eng mit Peter Fink zusammengearbeitet habe und sagte ausdrücklich Dank. Auch auf die Entwicklung der Schule, bei der es viele Jahre einen Investitionsstau gegeben habe, ging Knepper ein. Das Städtische Gymnasium habe jetzt rund 900 Schüler und 78 Lehrlehrkräfte. Für das neue Schuljahr gebe es 107 Neuanmeldungen, so dass vier Klassen gebildet werden. Das Kollegium habe sich mit vielen neuen, engagierten Lehrkräften verjüngt. Besonders für die auswärtigen Ex-Abiturienten zeigte Knepper auf, dass man im dritten Jahr als Ganztagsgymnasium sei. „Das Städtische Gymnasium hat sich von Lehrraum zum Lebensraum entwickelt“, meinte der Schulleiter dazu und verwies darauf, dass die G8-Schüler, die bereits nach zwölf Jahren ihre Reifeprüfung ablegen, gerade im Abitur sind.

»Ich bin sehr stolz darauf, dass ein Logo 52 Jahre gehalten hat.«

Dr. Heinz Dallmer
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