„Metallverarbeitung Automotive Ahlen GmbH“
Nächste Woche geht es um Fakten

Ahlen -

Das Gerücht: Die ehemalige Frauenthal-Firma Linnemann Schnetzer soll geschlossen sein. Die Wahrheit: Es wird wie angekündigt weiter gearbeitet.

Freitag, 17.05.2013, 11:05 Uhr

Die aus der ehemaligen Firma Linnemann Schnetzer durch Verkauf hervorgegangene „ Metallverarbeitung Automotive Ahlen GmbH“ hat nicht geschlossen – auch wenn dieses Gerücht aktuell durch die Stadt geht. Nach wie vor läuft die Produktion der Druckluftbehälter am Lindweg, wie die „AZ“ auf Nachfrage erfuhr.

Zudem ist die Auftragslage offenbar im Moment so gut, dass die neue Geschäftsführung gerade die Weiterbeschäftigung von elf bei „Haworth / Comforto“ ausgeliehenen Mitarbeitern prüft. Zudem gibt es dem Vernehmen nach eine feste Lohnzusage für alle Beschäftigten bis Juli.

Kommende Woche gibt es in der Firma ein Treffen zwischen Betriebsleitung, Vertretern des Betriebsrats, IG Metall und Wirtschaftsprüfern, bei dem über das weitere Vorgehen in dem Metall verarbeitenden Betrieb gesprochen werden soll. Die Belegschaft sei nach wie vor verunsichert, heißt es.

Wie berichtet, hatte die frühere Besitzerin, die Wiener Frauenthal AG , den Behälterhersteller überraschend an eine Chemnitzer GmbH verkauft, ohne zuvor die Belegschaft oder deren Interessensvertretung darüber in Kenntnis zu setzen. Begründung war eine zu geringe Auslastung, die zu Millionenverlusten geführt habe. Während des Metaller-Warnstreiks letzte Woche hatte es dafür von der IG Metall Vorwürfe gegen die Österreicher gehagelt.

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