Anbieter überlegt neuen Service
Helinet will „Hotspots“ anbieten

Ahlen / Hamm -

Die „Helinet“-Gruppe, zu der auch „Ahlencom“ gehört, hat die Wirtschaftsförderung angesprochen. Im Stadtzentrum soll kostenfreier Internetzugang ermöglicht werden.

Mittwoch, 11.09.2013, 09:09 Uhr

Die „ Helinet “ Telekommunikation GmbH & Co. KG will drahtlosen Internetzugang in der Innenstadt anbieten. Das bestätigte auf „AZ“-Anfrage Ralf Schütte , der Geschäftsführer des Anbieters mit Sitz in Hamm, zu dessen Gesellschaftern auch die Stadtwerketochter „Ahlencom“ gehört. Demnach können bereits zum Kundenstamm zählende Ahlener sich an den sogenannten Hotspots über ihr Handy einwählen, alle anderen nach einmaliger Registrierung ebenfalls.

In Hamm bietet „Helinet“ schon vier Hotspots an, unter anderem am Rathaus und im Tierpark. In Kamen, Bergkamen und Werne arbeiten fünf weitere Knotenpunkte. Welche Standorte in Ahlen zur Diskussion stehen, wird sich noch entscheiden. Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), Jörg Stegemann, will in nächster Zeit bei den Innenstadt-Einzelhändlern Werbung für das Vorhaben machen.

„Wir haben ein großes Interesse daran, unseren Kunden Mehrwerte zu verschaffen“, begründet Ralf Schütte die Suche nach Partnern im Verbreitungsgebiet – unter anderem in Soest und eben Ahlen. Er habe Jörg Stegemann eben erst kontaktiert. „Wir fragen vor Ort: Wie ist die Interessenlage? Welche Standorte kommen in Frage? Gibt es vor Ort eine Stadtwerke-Infrastruktur?“

Die reine Technik sei erschwinglich und schnell installiert. Das seien sehr überschaubare Größenordnungen. „Die richtigen Partner zu kriegen, ist das Schwierige.“ Gratis ist das Vorhaben nicht; wer das Angebot mittragen will, muss sich an den Bereitstellungs- und Betriebskosten beteiligen. Deshalb stelle er die Idee grundsätzlich erst dem Stadtmarketing und der Stadt vor, danach auch der Kaufmannschaft.

Wirtschaftsförderer Stegemann will nun mit den Kaufleuten sprechen, um das Echo auszuloten für das laut Ralf Schütte „wichtige Image- und Marktinstrument“, das eben nicht nur für die Kunden seines Unternehmens zunehmend Bedeutung erlange.

Einen Zeitplan hat Schütte nicht, er wartet ab, wie der Gesprächsverlauf sein wird. Der Anfang sei aber nun gemacht.

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