Zweites Passionsspiel: Eine Station mehr
Jesus reitet diesmal auf einem Esel

Ahlen -

Am Samstag, 12. April, lädt der „Förderverein Ahlener Haldenkreuz“ zum zweiten ökumenischen Kreuzweg als Passionsspiel ein. Dafür werden zurzeit noch Helfer gesucht.

Freitag, 07.02.2014, 15:02 Uhr

Gutes Wetter hat für den „Förderverein Ahlener Haldenkreuz “ allergrößte Bedeutung. Zumindest am Samstag 12. April. „Dann laden wir zum zweiten ökumenischen Kreuzweg als Passionsspiel ein“, sagt die Vorsitzende Martina Jotzeit .

Bereits im Jahr 2012 hatten die Akteure – trotz niedriger Temperaturen und wechselhaftem Wetter – viele Helfer und großen Erfolg bei ihrem ersten Passionsspiel. „Weit über 400 Zuschauer, oder besser Pilger, folgten den damals sieben Stationen die Halde hinauf“, erinnert sich Vorstandsmitglied Inge Piskorski .

Im April wird es allerdings statt der sieben nun acht Stationen geben. Diese Station zeigt den Einzug Jesu nach Jerusalem . „Dazu bekommen wir einen Esel zur Verfügung gestellt. Darauf zu reiten, muss der Jesus-Darsteller allerdings noch kräftig üben“, schmunzelt Jotzeit. Denn schließlich soll Jesus ja würdig in die heilige Stadt einziehen, was einiges an Geschick erfordert.

Um die Zuschauergruppen besser am Geschehen teilhaben zu lassen, hat sich der Verein etwas einfallen lassen: „Größere Gruppen, wie Konfirmanden oder Kommunionkinder, bekommen einen Extra-Termin ab 14 Uhr. Für die anderen ist der Beginn um 15 Uhr“, sagt Pfarrerin Dr. Petra Gosda. Damit werden die Gruppen entzerrt und die Leitung vereinfacht.

Neben den katholischen und evangelischen Gemeinden ist auch die orthodoxe St.-Georgs-Gemeinde eingebunden, so wie viele freiwillige Helfer. Um die erheblichen Kosten für die Ausstattung des Spiels zu reduzieren, suchen die Organisatoren noch Helfer. „Sowohl beim Aufbau, als auch beim Kostümschneidern“, so Stadtpfarrer Dr. Ludger Kaulig. Der Theologe ist selbst ein leidenschaftlicher Theatermann und weiß daher um die Bedeutung von qualitativ guten Requisiten. „Wer uns mit Stoffresten und Näharbeiten helfen will, kann sich im Pfarrbüro St. Bonifatius melden“, sagt Kaulig.

Wenn es dann schließlich – bei hoffentlich gutem Wetter – losgeht, werden die Besuchergruppen in viertelstün dlichem Abstand starten. Die Stationen werden nach Zuschaueraufkommen mehrfach gespielt.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2208661?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F106%2F126%2F2592496%2F2592561%2F
Giulia Wahn beim ESC: „Platz 20 war Hauptgewinn“
Beim ESC landete der für San Marino startende Sänger Serhat (l.) auf Platz 20. Dennoch gab es für ihn und seine münsterische Background-Sängerin Giulia Wahn (hinten rechts) Grund zum Jubeln.
Nachrichten-Ticker