Ahlener Kay Bakemeier erneut in Brasilien
Mit Bierhoff und Co. am leeren Pool

Ahlen -

Kay Bakemeier hat es wieder nach Brasilien verschlagen. Dort ist der Ahlener am Bau des künftigen WM-Domizils der deutschen Fußballelf beteiligt. Die Bauarbeiten schreiten voran, auch DFB-Manager Oliver Bierhoff zeigt sich sehr zufrieden.

Sonntag, 02.03.2014, 09:03 Uhr

Nicht nur in der „ Narrhalla Ahlensis“ steht derzeit alles im Zeichen des Frohsinns. In Brasilien wird der Karneval seit jeher in besonderer Form zelebriert – durch alle Gesellschaftsschichten. Eine Hürde für den Bau des deutschen Quartiers für die Fußballweltmeisterschaft? „Nein“, sagt Kay Bakemeier.

Der Ahlener, der das Projekt „Campo Bahia“ gemeinsam mit Freunden für den DFB auf die Beine stellt (die „AZ“ berichtete), ist ganz entspannt. „Trotz der Karnevalszeit wird etwa 60 Prozent der Belegschaft durcharbeiten.“

Sonne, Meer und schicke Häuschen – das alles erinnert schon jetzt ein wenig an „Klinik unter Palmen“. Im „Campo Bahia“ geht es aber nicht allein um die Erholung. Der Kader von Jogi Löw soll hier neben den landschaftlichen und baulichen Annehmlichkeiten auch so manche Schweißtropfen fließen lassen. Fürs Training entsteht neben der Siedlung eine große Spielfläche – ebenfalls unter deutscher Regie.

Die Beteiligten treffen sich jetzt regelmäßig auf der Baustelle in Brasilien, so auch in diesen Tagen. „Ende April erfolgt die Endabnahme der Anlage“, so Bakemeier. „Im Moment herrscht eine durchweg positive Grundstimmung.“ Später könne das Ganze übrigens als Hotel-Resort, auch während der Olympiade in Brasilien, genutzt werden.

Vertreter der Investoren, Sicherheitsleute und eine DFB-Abordnung – darunter auch Manager Oliver Bierhoff und Mannschaftskoch Holger Stromberg – standen erst einmal vor leeren Zimmern und Pools. Um die Objekte passend mit Leben zu füllen, formierten sich vor Ort Arbeitsgruppen. „Ich kümmere mich vor allem um die Bereiche IT und Sicherheit“, sagt Kay Bakemeier, der in Kürze erneut in den Flieger steigen wird . . .

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