Verbliebenes Relikt der Geringhoff-Hallen verschwunden
Schlot in zehn Minuten abgekniffen

Ahlen -

Ein Longfront-Bagger hat am Dienstagmorgen mit dem Schornstein das letzte sichtbare Relikt der Produktionshallen am Altstandort Geringhoff dem Erdboden gleichgemacht. Jetzt fehlt nur noch die Büro- und Wohnhausfront an der Nordstraße.

Mittwoch, 04.06.2014, 06:06 Uhr

Schornstein am Stück oder häppchenweise? Die Frage, auf welche Art und Weise dem verbliebenen Schlot der inzwischen verschwundenen Geringhoff-Hallen der Garaus gemacht wird, bew egt am Dienstagvormittag die Schaulustigen am Lütkeweg. Die meisten sind rein zufällig an der Abrissfront vorbeigekommen, um dann doch länger stehenzubleiben. Der große Greifarm verheißt ihnen: Hier passiert gleich etwas.

Schornstein-Abbruch am Geringhoff-Altstandort

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  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff
  • Die Abrissarbeiten auf dem ehemaligen Gelände des Landmaschinenherstellers Geringhoff gehen dem Ende entgegen. Foto: Christian Wolff

Richtig. Dass es irgendwann in dieser Woche passieren würde, hatten die Mitarbeiter des Borkener Abbruchunternehmens Clemens Klöpper schon verlautbaren lassen (die „AZ“ berichtete). Immerhin sind von den einstigen Produktionshallen an der Ecke Bismarckstraße / Lütkeweg nur noch Schutthaufen übrig. Offen blieb bislang, wann der Kamin fallen würde. Der Montag fiel aus, denn da musste der eigens für den Höhepunkt der Abrissarbeiten angeforderte Longfrontbagger – vor wenigen Tagen noch beim Abbruch eines Mehrfamilienhauses in Dorsten unterwegs – erst wieder startklar gemacht werden. Wie Polier Hubert Thesing erklärt, war das Großfahrzeug mit Verspätung in Ahlen eingetroffen, weil eine Genehmigung für den Schwertransport feiertagsbedingt nicht rechtzeitig auf dem Schreibtisch lag.

An diesem Dienstagmorgen geht‘s dafür im Eiltempo weiter auf der Brache. Zunächst wird noch ein wenig Platz rund um den Schlot geschaffen. Um 10.44 Uhr geht es los – der Bagger kneift zum ersten Mal zu, zieht die Metallkrone ab und lässt Ziegel zu Boden fallen. Nun wissen auch die aufmerksamen Beobachter, dass der Kamin nicht im Ganzen umgelegt wird. Der sogenannte Zangensortiergreifer zerlegt den Rundbau mit Bedacht in seine Einzelteile.

Gut zehn Minuten später ist der alte Schornstein des Landmaschinenherstellers nicht mehr zu sehen. Der Kreis der „Zaungäste“ lichtet sich – darunter auch Carsten Heitfeld, Veit Scholdra und Dietmar Kupfernagel als Protagonisten der Projektbau Münsterland (PBM), die für die weitere Entwicklung des künftigen „Quartiers Geringhoff“ verantwortlich zeichnen. Der Longfrontbagger kümmert sich jetzt noch um den Abriss der verbliebenen Fassaden an der Nordstraße.

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