Zukunftswerkstatt Dolberg hat Arbeit aufgenommen
An die Arbeit statt auf den Terrassenstuhl

Ahlen -

Über 40 Engagierte haben die offene Einladung der Verwaltung angenommen und sich in der Mehrzweckhalle mit grundlegenden Bedarfen der Menschen im Ort befasst.

Freitag, 13.06.2014, 16:06 Uhr

„Wonderful Dolberg “ hatte der Gast gesagt. Der Amerikaner, dessen Vorfahren in Dolberg gelebt hatten, war zum Schmücken der Mehrzweckhalle anlässlich des Schützenfestes eingeladen worden. Die Gemeinschaft, Mitanpacken – das gefiel ihm.

Und was gefällt den Dolbergern? Was nicht? Vor allem? Welche Ideen haben sie und wollen sie mitarbeiten, wenn es um deren Realisierung geht?

Es sei, fand Moderator Jens Stachowitz , bemerkenswert, dass so viele Dolberger gekommen und gleich in die Arbeit eingestiegen seien. „Es kommen eigentlich immer so 50 bis 70 Leute zu solchen Veranstaltungen – egal, wie groß der Ort ist. Hier sind mehr als 40. Das ist ein hoher Prozentsatz an Menschen, der mitdenkt.“

Die hatte Stachowitz am späten Nachmittag begrüßt und, den Klappstuhl unterm Arm, sofort zu den sechs Themenbereichen gebeten, für die sie ihre Bemerkungen und Ideen mitgebracht hatten. Das waren Gewerbe, Jugend, Gestaltung, Verkehr, Wohnen und Schule. Das klappte: Prompt verteilten sich die Interessenten in der Halle an den Tischen.

Zukunftswerkstatt Dolberg

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  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor
  • Wie soll sich das Dorf entwickeln? Ideensammlung für die nächsten Jahrzehnte. Foto: Jörg Pastoor

Verkehr und Jugendbereich – das sind nach den meisten Einschätzungen die Hauptprobleme im Dorf. Dolberg ist als Durchfahrstort für Tausende Autos täglich vom Verkehr geprägt. Was viele Anwohner als Nachteil empfinden, ist aus Sicht der Gewerbetreibenden ein Plus: Die Betriebe sind schnell erreicht. Ein „echtes“ Gewerbegebiet vermissen Unternehmer allerdings.

Für Kinder und Jugendliche fehlt es vielen aber an zusätzlichen Angeboten, auch wenn der Jugendraum im Keller der örtlichen Lambertischule gut besucht ist. Wie in Vorhelm soll nun der Bedarf abgefragt werden.

Im Bereich Dienstleistung und Einzelhandel könnten sich manche den Ausbau der Bummelke als „Ladenzentrum“ vorstellen. Vermisst wird eindeutig ein größerer Supermarkt.

Von der Gestaltung Dolbergs haben die meisten Bewohner ein positives Bild: Reizvoll in die Landschaft eingebettet, mit Bauernhöfen im Ortskern, Grünzügen – auf deren Erhalt man aber auch achten müsse.

Dass im Baugebiet Lange Wand noch runde 40 Baugrundstücke frei sind und es durch Dolberg verteilt noch 18 Baulücken gibt, mag manchem neu gewesen sein. Aber offenbar hatten die Teilnehmer nur auf die Gelegenheit gewartet, sich mit eigenen Vorstellungen für ihren Ort ins Spiel zu bringen.

Am Ende der Tischarbeit rief Jens Stachowitz alle zu einem Abschlussgespräch zusammen, auch um über den weiteren Verlauf der Zukunftswerkstatt zu informieren, die jetzt begonnen hat. Es gibt freiwillige Aktive mit konkrete Aufgabenpaketen; um Weihnachten herum soll Verwertbares für die nächsten gut zwei Jahrzehnte zusammengetragen sein (Bericht auf dieser Seite).

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