Neue Aushänge für Busfahrpläne
Auch ohne Lupe lesbar

Ahlen -

Der Regionalverkehr Münsterland (RVM) denkt an den demografischen Wandel, die Busfahrgäste werden immer älter. Dementsprechend sind die neue Busfahrpläne besser lesbar.

Freitag, 08.08.2014, 15:08 Uhr

Wollen den Öffentlichen Personennahverkehr weiter nach vorne bringen: Verkehrsplaner Heino Hilbert, Stadtbaurat Andreas Mentz (beide Stadt Ahlen), RVM-Planer Heinrich Möller und der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp.
Wollen den Öffentlichen Personennahverkehr weiter nach vorne bringen: Verkehrsplaner Heino Hilbert, Stadtbaurat Andreas Mentz (beide Stadt Ahlen), RVM-Planer Heinrich Möller und der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp. Foto: Dierk Hartleb

Leichter lesbar und übersichtlicher – so beschreibt Heinrich Möller die Vorteile der neuen Busfahrpläne . Der Verkehrsplaner beim Regionalverkehr Münsterland (RVM) hatte am Freitagvormittag zum Ortstermin am Busbahnhof eingeladen.

„Wir reagieren auf den demografischen Wandel“, sagte Heinrich Möller und verwies auf den verwendeten größeren Schrifttypus auf den Fahrplänen. Vorbei die Zeiten, als die Zeilen mit Grautönen hinterlegt wurden, die zwar schick aussahen, aber nicht zur besseren Lesbarkeit beitrugen. „Wir haben zuvor die Darstellungsweise an verschiedenen Mustern getestet und auch unsere Kunden befragt“, berichtete der Verkehrsplaner über die Vorgehensweise.

Neu ist auch die perlenschnurartige Aufzählung der Haltestationen mit der Angabe der benötigten Zeit zwischen den einzelnen Haltepunkten.

„Wir fangen in Ahlen mit der Umrüstung an“, führte Möller weiter aus. Peu à peu sollten alle 220 Ahlener Haltestellen einschließlich der in den Bauerschaften mit den neuen Fahrplänen ausgestattet werden, kündigte der Verkehrsplaner an. Allerdings könne die Umstellung etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen, wenn die Fahrplanboxen zu klein oder womöglich oder auch zerstört seien und ausgetauscht werden müssten. Danach werde man auch die übrigen Städte und Gemeinden im Kreis umstellen.

Stadtbaurat Andreas Mentz verwies auf die hohe Zahl von älteren Menschen und Menschen mit Behinderungen in Ahlen, die für jede Verbesserung dankbar seien. Auch im Internet seien die Fahrpläne besser zu lesen, ergänzte Mentz, und unterstrich, dass jeder Smartphone-Besitzer den QR- Code herunterladen könne und so immer Zugriff auf den Busfahrplan habe. Für den stellvertretenden Landrat Franz-Josef Buschkamp ist jede Maßnahme, die zur Verbesserung der Information über den Öffentlichen Personennahverkehr beiträgt, ein Gewinn.

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