Tag der offenen Tür an der Kinderklinik
Probegips und Bären-Behandlung

Ahlen -

30 Jahre Kinderklinik und zehn Jahre Förderverein – das sind gleich zwei gute Anlässe, um Groß und Klein zu einem Aktionstag einzuladen. Und der bietet ein paar ganz besondere Programmpunkte. Wo gibt es denn sonst eine Teddybärenambulanz?

Freitag, 15.08.2014, 15:08 Uhr

Laden ein zum Tag der offenen Tür: Pflegedirektor Werner Messink, Stationsleitung Anita Eilert, Dr. Carsten Krüger, Verwaltungsleiter Winfried Mertens, Mario Wesselmann und Ralf Steinhorst.
Laden ein zum Tag der offenen Tür: Pflegedirektor Werner Messink, Stationsleitung Anita Eilert, Dr. Carsten Krüger, Verwaltungsleiter Winfried Mertens, Mario Wesselmann und Ralf Steinhorst. Foto: Sabine Tegeler

Oh je, der heiß geliebte Teddy hat Bauchweh. Und dem Kuschelhäschen tut die Pfote weh. Was tun?

Wie wäre es mit einem Besuch in der Teddybärenambulanz der Kinderklinik ? Die wird nämlich am Sonntag, 24. August, dort eröffnet – wenn auch nur für diesen „Tag der offenen Tür“.

Anlässe zum Feiern gibt es gleich zwei: Die Kinderklinik des St.-Franziskus-Hospitals gibt es seit 30 Jahren, den Förderverein seit zehn Jahren. Am Freitag stellten Pflegedirektor Werner Messink, Stationsleitung Anita Eilert, Kinderklinik-Leiter Dr. Carsten Krüger, Verwaltungsleiter Winfried Mertens sowie Mario Wesselmann und Ralf Steinhorst vom Förderverein das Programm vor.

Beginn ist um 13 Uhr mit einem Gottesdienst in der Krankenhauskapelle, wie Winfried Mertens ankündigte: „Dann geht es nahtlos über in den Aktionstag. Es werden keine großen Reden für Erwachsene geschwungen, sondern die Kinder und Familien stehen im Vordergrund.“

Das heißt, ein buntes Programm wartet insbesondere auf die kleinen Gäste. Jeder, der möchte, kann sich mal zur Probe einen Gipsverband anlegen lassen, ein Luftballonwettbewerb ist ebenso im Angebot wie eine Hüpfburg. Für den Förderverein machen die Klinikclowns mit ihren Späßen Werbung. Und die besagte Teddybärenambulanz wartet auf plüschige Patienten.

Die Erwachsenen können sich derweil eine Bilderausstellung ansehen und über die Elternschule, die Lummerland-Kurzzeitpflege und den Kinderschutzbund informieren. Natürlich ist auch für Livemusik, Speisen und Getränke gesorgt.

Für den Förderverein Kinderklinik ist der zehnjährige Geburtstag Anlass, sich vorzustellen und seine Arbeit zu präsentieren. „Die zehn Jahre sind schnell vorbeigegangen“, erklärte Vorsitzender Mario Wesselmann, „man merkt das gar nicht.“ In dieser Zeit habe sich der Verein sehr gut in das Klinikgeschehen eingebracht: „Und das soll auch so bleiben.“

Die Mitgliederzahl dürfe übrigens gerne noch steigen. 51 Menschen sind zurzeit dabei. Vielleicht ändert sich das ja am 24. August, wenn die Klinikclowns live zeigen, warum sie so wichtig sind für die kleinen Patienten der Kinderklinik. „Die Clowns sind zu einer festen Größe geworden“, stellte auch Förderverein-Schatzmeister Ralf Steinhorst fest, „die sind hier nicht mehr wegzudenken.“

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