Tag der offenen Tür an der Kinderklinik
Unbekümmert das Schöne sehen

Ahlen -

30 Jahre Kinderklinik und zehn Jahre Förderverein – diese beiden runden Geburtstage wurden am Sonntag mit vielen Gästen, bunten Aktionen und vor allem den Klinikclowns gefeiert.

Montag, 25.08.2014, 15:08 Uhr

Die Klinikclowns Lisette und Mozzarella trieben mit den kleinen Besuchern ihre Späße. Und ließen sich natürlich gerne auf die Wippe locken, um mit den Kindern zu spielen.
Die Klinikclowns Lisette und Mozzarella trieben mit den kleinen Besuchern ihre Späße. Und ließen sich natürlich gerne auf die Wippe locken, um mit den Kindern zu spielen. Foto: Ralf Steinhorst

Mit einem Tag der offenen Tür hat die Kinderklinik ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Und für den Förderverein der Kinderklinik war das der Anlass, sein zehnjähriges Jubiläum zu begehen. Der Tag der offenen Tür erfreute sich eines großen Besucherandrangs.

Bevor die Tore für die Besucher geöffnet wurden, feierten Vertreter des St.-Franziskus-Hospitals, Mitarbeiter der Kinderklinik und Vertreter des Fördervereins in der Kapelle des Krankenhauses einen Wortgottesdienst, um die runden Geburtstage zu würdigen. Dieser stand unter dem Thema „Was die Großen von den Kleinen lernen können“. Kinderklinik-Chefarzt Dr. Carsten Krüger wies darauf hin, dass Kinder mit Unbekümmertheit das Schöne im Leben sehen. Diese Erkenntnis sollte die Mitarbeiter der Kinderklinik bei ihrer Arbeit mit den Kindern leiten.

Einen Gutschein für Spielzeug, hübsch verpackt in einem großen Luftballon, überbrachte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller. Er betonte, dass es für Kinder ein schweres Schicksal sein kann, eine Krankheit zu erleiden. „Ich bin dankbar dafür, dass man hier versucht, den Kindern das Kindsein zu bewahren“, dankte der Bürgermeister den Mitarbeitern der Kinderklinik. Er dankte aber auch dem Förderverein, der die kleinen Patienten durch die Klinikclowns lachen lässt.

Verwaltungsdirektor Winfried Mertens betonte, dass Kinder ein tiefgehendes Vertrauen haben, das in der Kinderklinik nicht enttäuscht werden dürfe.

Dementsprechend standen beim Tag der offenen Tür die Mädchen und Jungen im Vordergrund. Die Klinikclowns Lisette und Mozzarella trieben mit den Kindern ihre Späße. Aber auch der Kinderanimateur Heiner Rusche war eine der begehrten Attraktionen.

Der Förderverein bot mit seinem Waffelverkauf einen weiteren Anziehungspunkt auf dem Außengelände, auf dem sich auch die Feuerwehr , der Technische Hilfsdienst, die Polizei, der Kinderschutzbund, Pari-Sozial und die „Ruth und Alfred Weber“-Stiftung präsentierten.

In der Klinik selbst sammelten die Firmlinge der katholischen Stadtgemeinde Spenden für die Außengestaltung des Spielplatzes. Gefordert war aber auch das medizinische Personal der Klinik, das bei den Kindern Blutdruck- und Blutzuckermessungen durchführte. Viele Kinder nahmen auch die Gelegenheit wahr, sich Gipsschienen für ihre Unterarme anfertigen zu lassen.

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