Blasorchester Dolberg erfreute Nachbarschaften
Immer noch Hoffnung auf „White Christmas“

Dolberg -

Weihnachtliche Musik im ganzen Dorf – das ist seit 15 Jahren Tradition in Dolberg. Das Blasorchester fährt acht Stationen an und sorgt mit einem festlichen und schwungvollen Repertoire für Weihnachtsstimmung – ob mit Schnee oder ohne.

Montag, 22.12.2014, 11:12 Uhr

Die Grillmeister Hans Fillinger und Jens Heldt sorgten am Holunderweg für die Versorgung der Musiker.
Die Grillmeister Hans Fillinger und Jens Heldt sorgten am Holunderweg für die Versorgung der Musiker. Foto: Ralf Steinhorst

In Dolberg gehört es zur guten Tradition, dass das Blasorchester am vierten Adventssonntag im vom Trecker gezogenen Jagdwagen durch das Dorf zieht und acht Stationen anfährt, um dort mit weihnachtlichen Klängen aufzuspielen. Am Sonntagnachmittag gab es die 15. Auflage.

Der Besuch der Blasmusiker erfreut sich in Nachbarschaften und Freundeskreisen großer Beliebtheit. So flattern gewöhnlich mehr Einladungen beim Musikvereinsvorsitzenden Jochen Rabe und Orchesterleiter Dominik Pfau ein, als organisatorisch wahrgenommen werden können. „Es gab mal zwölf Stationen, aber zeitlich ist das nicht zu schaffen“, bat Dominik Pfau um Verständnis. Schließlich sind für jeden Anlaufpunkt rund 30 Minuten und sechs Lieder eingeplant. Zudem wollen die Musiker in den Gesprächen mit den Gastgebern selbst auch noch etwas weihnachtliche Atmosphäre einfangen.

Weihnachtliche Blasmusik in Dolberg

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  • Das Blasorchester erfreute Nachbarschaften und Freundeskreise Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Blasorchester erfreute Nachbarschaften und Freundeskreise Foto: Ralf Steinhorst
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  • Das Blasorchester erfreute Nachbarschaften und Freundeskreise Foto: Ralf Steinhorst
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  • Das Blasorchester erfreute Nachbarschaften und Freundeskreise Foto: Ralf Steinhorst
  • Das Blasorchester erfreute Nachbarschaften und Freundeskreise Foto: Ralf Steinhorst

Hinzu kommt die Zeit, die zwischendurch für die Anfahrten benötigt wird. Hier sind die Dolberger Landwirte immer eine große Hilfe, die den Jagdwagen des Industrieunternehmens Hoffmeier aus Hamm-Uentrop organisieren und hinter einen eigenen Trecker spannen. Hermann Stratmann, Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Ortsverbands Dolberg, ließ es sich nicht nehmen, den Trecker selbst zu steuern.

Für die Nachbarschaften ist es ein willkommener Anlass, zum Jahresende noch mal zusammenzukommen. „Das ist klasse – schöne Atmosphäre und schöne Musik“, schwärmt etwa Michael Hanisch beim ersten Anlaufpunkt bei den Familien Hanisch und Bicker an der Lambertistraße. Eine Station weiter bei Gerlinde und Heribert Lodenkemper im Holunderweg brachte es Grillmeister Jens Heldt auf den Punkt: „Das muss sein, das ist Tradition“.

An den einzelnen Stationen geht gewöhnlich ein Hut herum, um für das Jugendblasorchester zu sammeln, damit Instrumente und Notenblätter angeschafft werden können.

Dafür bieten die Blasmusiker ein Repertoire mit deutschen und amerikanischen Weihnachtsliedern, von denen übrigens auf der ersten Station traditionell zu Beginn „Alle Jahre wieder gespielt wird“.

Dominik Pfau kündigte zu Beginn an, „Jingle Bells“ diesmal nicht spielen zu wollen, weil kein Schnee lag. Aber ganz wollte er die Hoffnung wohl nicht aufgeben, denn „I’m Dreaming Of A White Christmas“ fand sich im Programm dann schließlich doch wieder.

Es gab mal zwölf Stationen, aber zeitlich ist das nicht zu schaffen.

Dominik Pfau
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