Reparaturcafé sucht Unterstützung
Kaputt heißt nicht unbrauchbar

Ahlen -

Handwerklich geschickte Menschen gesucht: Die Leistellte „Älter werden in Ahlen“ will gemeinsam mit der Caritas und dem Verein „Anti-Rost“ ein Reparaturcafé auf die Beine stellen.

Mittwoch, 20.05.2015, 18:05 Uhr

Sie suchen geschickte Menschen, die im neuen Reparaturcafé Anleitung geben können: Wolfgang Schröder, Sabine Holzkamp und Manfred Kehr.
Sie suchen geschickte Menschen, die im neuen Reparaturcafé Anleitung geben können: Wolfgang Schröder, Sabine Holzkamp und Manfred Kehr. Foto: Peter Schniederjürgen

Wenn der Toaster nicht mehr toastet, wenn der Fahrradschlauch die Luft nicht mehr hält oder im Lieblingspullover ein Mottenloch ist, dann gibt’s bald Hilfe. „Am nächsten Freitag, 29. Mai, bitten wir alle, die handwerklich etwas drauf haben, um 16 Uhr zum Mittrops Hof“, lädt Manfred Kehr von der „Leitstelle Älterwerden in Ahlen “ am Mittwoch bei der Vorstellung eines neues Projekts ein.

Es gibt nämlich die Idee, ein „ Reparaturcafé “ auf dem Hof einzurichten. „Dabei werden handwerklich versierte Leute kleine Reparaturen überwachen und anleiten“, erklärt Sabine Holzkamp von der Caritas das Prinzip. Die Caritas tritt als Projektpartner auf – zusammen mit dem Verein „Anti-Rost“, vertreten durch Wolfgang Schröder . „Außer bei Elektrogeräten reichen Geschick und Erfahrung“, betont der. Repariert werde außer Haushaltsgroßgeräten alles. Dazu planen die Partner nach den Sommerferien auf Mittrops Hof ein regelmäßiges Treffen.

Um der örtlichen Handwerkerschaft nicht ins Gehege zu kommen, ist das Reparaturcafé eine rein ehrenamtliche Angelegenheit. „Die Fachleute leiten Laien an und greifen auch wohl korrigierend ein“, umreißt Manfred Kehr den Vorgang. Um das Angebot attraktiv zu machen, sind möglichst viele Gewerke gefragt. Denn die Macher sehen es als einen starken Beitrag zum nachhaltigen Wirtschaften.

„Nur wenige Geräte, die nicht mehr funktionieren, sind ernsthaft unbrauchbar“, weiß Wolfgang Schröder aus Erfahrung. Elektrogeräte dürfen jedoch nur von einem Meister instand gesetzt werden. Also sind auch Meister sehr gefragt. Manfred Kehr hofft auf die Einbindung von Asylanten. „Da gibt es Handwerke, die wir nur noch selten haben, wie Schneider und Schuster. Es wäre schön, wenn die sich auch beteiligen würden.“

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