Bürgermeisterwahl 2015
Geringste Wahlbeteiligung im Ahlener Süden und Osten

Ahlen -

Die Bürgermeisterwahl in Ahlen läuft, noch bis 18 Uhr haben die 22 Wahllokale geöffnet. Bei schwül-warmem Wetter mit gelegentlichem Nieselregen ist die Beteiligung insgesamt geringer als bei der Kommunalwahl 2014 und am schwächsten im Süden und Osten der Stadt.

Sonntag, 13.09.2015, 14:09 Uhr

Amtsinhaber Benedikt Ruhmöller und Gabriele Hoffmann besuchen alle 22 Wahllokale, hier das Gründer- und Dienstleistungszentrum.
Amtsinhaber Benedikt Ruhmöller und Gabriele Hoffmann besuchen alle 22 Wahllokale, hier das Gründer- und Dienstleistungszentrum. Foto: Sabine Tegeler

Bei der ersten Zwischenstandserhebung um 11.30 Uhr lag die Wahlbeteiligung insgesamt bei 24,13 Prozent und war damit geringer als bei der Kommunalwahl 2014 (25,02 Prozent), aber etwas höher als 2009 (23,49 Prozent), als Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und sein Herausforderer Dr. Gerd Willamowski zur Wahl standen. Spitzenreiter heute vormittag war der Stimmbezirk 11 (Martinschule) mit 31,66 Prozent, Schlusslicht der Bezirk 20 (Feuerwache Süd) mit 15 Prozent.

An der Platzierung änderte sich bis 14 Uhr nichts: Wieder lag die Martinschule vorn mit 42,9 Prozent und die Feuerwache Süd weit hinten mit 21,14 Prozent. Insgesamt hatten zu diesem Zeitpunkt 33,55 Prozent der Wahlberechtigten ihre Stimme abgegeben (2014: 35,09 Prozent / 2009: 38,54 Prozent).

Letzter Zwischenstand um 16 Uhr: Gesamt 41,34 Prozent (2014: 42,37 Prozent / 2009: 48,94 Prozent). Spitzenreiter jetzt: der Wahlbezirk 1 in Vorhelm (Augustin-Wibbelt-Schule links) mit 52,69 Prozent Wahlbeteiligung. Die „rote Laterne“ hat der Bezirk 16 (Jugendzentrum Ost) mit 27,70 Prozent übernommen.

Es sei ein interessantes Gefühl, auch bei einer Bürgermeisterwahl durch die Wahllokale zu ziehen, sagt der scheidende Amtsinhaber Benedikt Ruhmöller: „Sonst habe ich immer zu Hause auf dem Sofa gesessen und gebangt.“ Diesmal kann er‘s gelassen angehen.

Zusammen mit der Leiterin der Rechts- und Ordnungsabteilung, Gabriele Hoffmann , fährt Ruhmöller nach fester Route die Wahllokale ab, um die Wahlvorstände mit Nervennahrung zu versorgen. Im Gründer- und Dienstleistungszentrum freuten sich Susanne Michalzak, Carlo Pinnschmidt, Georg Smeilus und Michael Löschner über die Schokolade, die ihnen den Tag versüßt.

In der Städtischen Realschule kommen die Wahlhelfer heute sogar in den Genuss einer doppelten Ration. Auch Bürgermeisterkandidat Dr. Alexander Berger, der dort im Stimmbezirk 8 zusammen mit Ehefrau Diana um kurz nach elf zur Wahl ging, begleitet von den Söhnen Leopold (6) und Amadeus (3), verteilte Schokolade.

Der parteilose Einzelbewerber Rainer Giesecke und seine Frau Hedwig gaben eine halbe Stunde später in der Lambertischule in Dolberg ihre Stimmen ab. SPD-Kandidatin Ulla Woltering nimmt unterdessen an der Telgter Wallfahrt teil. Da sie ihren Erstwohnsitz in Telgte hat, ist sie in Ahlen nicht wahlberechtigt.

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