Kreislandfrauenverband tagt in Ahlen
Knapp an der 4000er-Marke

Ahlen -

Um das brisante Thema: „Lebensmittel heute – Gift statt Genuss? Von verzerrter Risikowahrnehmung und realen Risiken“ ging es am Samstag beim Kreislandfrauentag in der Ahlener Stadthalle. Rund 350 Landfrauen und viele Ehrengäste nahmen daran teil.

Sonntag, 15.11.2015, 15:11 Uhr

Goldene Meisterbriefe vergaben Margret Möllmann und Henning Rehbaum (v. l.) an Elfriede Lohmann, Marianne Schulz, Hedwig Schulz und Elisabeth Große Berghoff, rechts im Bild Kreislandwirt Karl Werring.
Goldene Meisterbriefe vergaben Margret Möllmann und Henning Rehbaum (v. l.) an Elfriede Lohmann, Marianne Schulz, Hedwig Schulz und Elisabeth Große Berghoff, rechts im Bild Kreislandwirt Karl Werring. Foto: Schniederjürgen

Die Vorsitzende des Kreislandfrauenverbandes Margret Möllmann eröffnete den Tag. Dem Thema trug der Verband mit einer Podiumsdiskussion Rechnung – statt vieler Grußworte.

Renate Mehring und Gertrud Vornholt-Wickensack, Vorstandsmitglieder im Kreisverband, moderierten das Gespräch. Der stellvertretende Landrat Franz-Josef Buschkamp erklärte die Wege der Überprüfung von Lebensmitteln. Rita Pöppinghaus-Voss, als stellvertretende Ahlener Bürgermeisterin, stellte die Entscheidungskriterien beim Lebensmitteleinkauf für Schul- und Kita-Küchen dar.

Der Vorsitzende des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Hermann-Josef Schulze-Zumloh umriss die Maßnahmen zum Grundwasserschutz. Als Mitglied der Verbraucherzentrale und Präsidiumsmitglied des Westfälisch-Lippischen Landfrauenverbandes erläuterte Annegret Langehaneberg die Bedeutung der Lebensmittelsicherheit aus der Sicht der Landfrauen.

„Mit saisonalen und regionalen Lebensmitteln ernähre ich meine Familie richtig“, stellte Margret Möllman klar und leitete zum Hauptvortrag von Dr. Gaby Fleur-Böl, Abteilungsleiterin im Bundesinstitut für Risikobewertung in Berlin, über. Sie befasste sich mit der Frage: Machen Lebensmittel krank? Dr. Fleur-Böl stellte die Arbeit ihres Instituts vor und informierte über gefühlte und tatsächliche Risiken.

Beim Jahresbericht hatte Geschäftsführerin Margret Bergmann eine gute Nachricht: „Der Verband verzeichnet einen Mitgliederzuwachs auf jetzt 3982“. Denn der Landfrauenverband sei mittlerweile auch für Nichtbäuerinnen sehr attraktiv.

Abschließend ehrte Kreislandwirt Karl Werring Elfriede Lohmann aus Albersloh, Marianne Schulz aus Menden, Hedwig Schulz aus Sendenhorst und Elisabeth Große Berghoff aus Sendenhorst mit dem Goldenen Meisterinnenbrief im Bereich „Ländliche Hauswirtschaft“.

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