Bürgerversammlung zur Umgestaltung
Sportlich durch den „Berliner Park“

Ahlen -

Der Bürgerwille soll in die Umgestaltung des „Berliner Parks“ zum Sportpark einfließen. In der gut besuchten Informationsveranstaltung Montagabend im Forum der Fritz-Winter-Gesamtschule zeigte sich, dass dieser vereinzelt nicht einheitlich ist und es auf Kompromisse herauslaufen wird. Baubeginn soll im Juni sein, die Fertigstellung laut Konzept „in 2017“.

Dienstag, 12.01.2016, 17:01 Uhr

Ganz neu ist der Gestaltungsentwurf für den „Platz der Städtepartnerschaft“ vor der Friedrich-Ebert-Straße. In ihm soll auch das Mauerstück seinen Platz finden.
Ganz neu ist der Gestaltungsentwurf für den „Platz der Städtepartnerschaft“ vor der Friedrich-Ebert-Straße. In ihm soll auch das Mauerstück seinen Platz finden. Foto: DTP Essen

„Der Park soll attraktiver und familiengerecht werden“, nannte Bürgermeister Alexander Berger die Zielsetzung. Bereits im Mai 2015 gab es mit Bürgern ein Gespräch, in den letzten Monaten sind in den Planungen leichte Veränderungen eingetreten. 1,2 Millionen Euro wird das Projekt kosten, zu 80 Prozent gefördert vom Land NRW.

Wir müssen uns also fokussieren.

Martin Richardt

Martin Richardt vom Planungsbüro DTP in Essen stellte das Konzept vor und wies darauf hin, dass die Planer es mit einer großen Fläche zu tun haben, das Budget aber begrenzt ist: „Wir müssen uns also fokussieren.“ Die Aufgabe ist die Umsetzung der Ziele des Konzepts „Ahlen im Trialog“, das zur Landesgartenschaubewerbung entstanden war. In diesem Sinne soll der „Berliner Park“ vom Transfer- zum Aufenthaltsraum und die bestehenden mit neuen Sportangeboten ergänzt werden.

Gut besucht: die Bürgerversammlung.

Gut besucht: die Bürgerversammlung. Foto: Ralf Steinhorst

Das Wegenetz soll neue und veränderte Führungen aufweisen. Die Hauptwege werden asphaltiert, die Parkwege eine wassergebundene Decke erhalten. Die Finnbahn als Lauf-Rundkurs mit voraussichtlich 400 Metern Länge im Süden wird mit Rindenmulch für gelenkschonendes Laufen ausgestattet. Als weitere Sportangebote sind das Käfig-Fußballfeld „Panno KO“, die Umgestaltung des Skateplatzes und ein zweites Beachvolleyballfeld geplant, die an der Gesamtschule angedockt werden. Am Oelmühlenkamp wird der Fußballplatz neu eingerichtet, daneben ist ein Dirtpark für BMX-Radler geplant. Letzterer war zunächst auch für den Raum an der Fritz-Winter-Schule am Deich geplant, kann dort aus wasserschutztechnischen Gründen aber nicht angesiedelt werden – hier ist ein Rückhaltebecken in Planung. Skater können zukünftig die asphaltierten Wege im Park nutzen, optional kann eine Eislauffläche an der Dolberger Straße berücksichtigt werden.

Sportlich auch durch die dunkle Jahreszeit

Laut Richardt werden neue Baum- und Strauchpflanzungen erfolgen, blühende Bänder mit Zwiebelpflanzen sollen die Zugänge in den Park freundlich gestalten. Sitzbänke an verschiedenen Stellen sollen zum Verweilen einladen. Am Parkteich, der saniert wird, haben die Planer Liegen aus Holz vorgesehen. Die Hauptwege sollen beleuchtet werden. Das gilt auch für die Finnbahn und Sportstätten. Damit sollen auch in der dunklen Jahreszeit abends Sportaktivitäten ermöglicht und der Park zusätzlich belebt werden.

Neu in die Planungen haben die Experten den „Platz der Städtepartnerschaft“ aufgenommen, der zwischen Friedrich-Ebert-Halle und der Dolberger Straße vor der Ebert-Halle angesiedelt wird. Dort werden alle öffentlichen Standbilder aufgestellt, die an Städtepartnerschaften erinnern – so auch das Teilstück der Berliner Mauer.

Mehr am Mittwoch in der AZ.

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