Prinzenfrühstück im „Hof Münsterland“
Viel Lob für Ralf I. und eine tolle Session

Ahlen -

Auch wenn der Rosenmontagsumzug nachgeholt werden soll und die Session damit noch nicht so ganz vorbei ist - beim Prinzenfrühstück am Dienstagmorgen im „Hof Münsterland“ flossen schon ein paar Tränen.

Dienstag, 09.02.2016, 19:02 Uhr

Das obligatorische ICE-Zuglaufschild überreichten die „Freudenthal-Parodis“ Hans Duventester und Manfred Sewing dem Stadtprinzen.
Das obligatorische ICE-Zuglaufschild überreichten die „Freudenthal-Parodis“ Hans Duventester und Manfred Sewing dem Stadtprinzen. Foto: Reinhard Baldauf

Die Tränen flossen nicht, weil der Rosenmontagszug abgesagt worden war, sondern weil Stadtprinz Ralf I. (Doodt) beim Prinzenfrühstück offiziell Abschied nehmen musste. Die Tollität hatte vorgesorgt und verteilte Papiertaschentücher an seine treuesten Begleiter, die Garde, die Adjutanten und die Fahnenträgerin. Es gab aber auch ein Ständchen und eine Geburtstagstorte für Adjutant und Prinzensohn André Doodt, der am Dienstag 26 Jahre alt wurde.

Im „Hof Münsterland“ begrüßte Rolf Grinsch, Präsident des federführenden „Ahlener Carnevals-Clubs“ (ACC), die Vertreter der Karnevalsgesellschaften und Bürgermeister Dr. Alexander Berger, den BAS sowie die „Happy Trumpets“. Dabei bekräftigte er zu Beginn für den ACC noch einmal den Spruch von der Prinzenwahl: „Wir sind Prinz!“ Der Tollität bescheinigte Grinsch: „Bei jedem Auftritt rissest du die Närrinnen und Narren immer mehr in deinen Bann.“ Und der Präsident gab auf die Frage „War alles perfekt?“ gleich selbst die Antwort: „Ja!“ Grinsch schloss seine Begrüßung mit der umjubelten Feststellung, an Ralf I. gerichtet: „Du bist ein toller Prinz.“

Sucht euch einen neuen Termin aus.

Bürgermeister Dr. Alexander Berger

Mit Applaus wurde auch Bürgermeister Dr. Alexander Berger zu seinem Grußwort empfangen. Das tue gut „vor dem Hintergrund der gestrigen Entscheidung“, gab er zu. Doch es habe keine Alternative dazu gegeben, den Zug sicherheitshalber abzusagen. Dem Stadtprinzen dankte Berger für sein Verständnis: „Du hast gestern Größe gezeigt und dich sofort hinter die Entscheidung gestellt.“ Der Verwaltungschef forderte die Ahlener Narren auf: „Sucht euch einen neuen Termin aus.“ Der Tollität bescheinigte der Bürgermeister: „Ralf, du hast Ahlen über die Grenzen hinaus bekannt gemacht.“

Die ersten Tränen flossen dann beim Prinzenabschieds lied der „Happy Trumpets“. Ralf I. meinte dabei zu seiner Rolle als Stadtprinz: „Es ist schon etwas anderes, hinterher zu gehen als mit den Happy Trumpets vorweg.“ BAS-Boss Christian Weirows­ki erinnerte daran, das Ralf Doodt schon ein viertel Jahrhundert dem Ahlener Karneval eng verbunden sei. Er lobte die „sehr, sehr gelungene Session“.

Der Dank des obersten Karnevalisten in der „Narrhalla Ahlensis“ galt ebenso den „Happies“ und der Garde, die er als „Schmuckstück“ bezeichnete. „Ihr ward einfach toll“, sagte Weirowski den Akteuren und war sich sicher: „Es wird eine unvergessene Session bleiben.“

Seit vielen Jahren gehört der närrisch-musikalische Rückblick der „Freudenthal-Parodis“ zum Prinzenfrühstück. Mit flotten Versen zu bekannten Melodien nahmen Hans Duventester und Manfred Sewing wieder verschiedene Ereignisse aufs Korn und bekannten: „Der Zug kommt noch – das macht uns froh.“

Für Seine Tollität Ralf Doodt gab es natürlich das obligatorische ICE-Zuglaufschild. Das Geschenk für den Bürgermeister nahm dessen Narrensekretär Ralf Marciniak entgegen: einen Spazierstock, „damit der Ahlen kennenlernt“.

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