Süden intensiviert Kooperation mit Norden
Schützen tagten unter Ausschluss der Öffentlichkeit

Ahlen -

Außerordentlich gut besucht war in diesen Tagen die Jahreshauptversammlung der Südenschützen. So gut besucht, dass im Foyer der Stadthalle kurzerhand weitere Tische und Stühle herangeschafft werden mussten, formuliert Oberst Jürgen Seiler in einer Pressemitteilung. Demnach wurde die Tagesordnung „in sachlicher Manier abgearbeitet“.

Dienstag, 22.03.2016, 16:03 Uhr

Planen für die Zukunft ihrer Schützengemeinschaft: Oberst Jürgen Seiler und Vorsitzender Dr. Andreas Kirst, hier bei einer früheren Veranstaltung im Süden.
Planen für die Zukunft ihrer Schützengemeinschaft: Oberst Jürgen Seiler und Vorsitzender Dr. Andreas Kirst, hier bei einer früheren Veranstaltung im Süden. Foto: Ann-Christin Frank

Dass die Sitzung gut vier Stunden dauerte, war einem ernsten Thema geschuldet: Wie schon der „Hohe Norden“ in seiner Versammlung (die „AZ“ berichtete), will auch der Südenschützenverein die Zusammenarbeit untereinander intensivieren. Seiler: „Der Vorstand der Südenschützen hatte im Vorfeld bewusst keinen Vertreter der Presse eingeladen, um in aller Ruhe über die weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit dem Schützenverein ,Hoher Norden‘ zu diskutieren.“ Sehr lange, aber außerordentlich sachlich und diszipliniert sei dieses Thema besprochen worden. Obwohl der Inhalt unter Mitgliedern und in den Sozialen Netzwerken derzeit bereits heiß diskutiert wird, betont der Oberst: „Einzelheiten werden der Öffentlichkeit erst zu gegebener Zeit mitgeteilt.“

Der Vorsitzende Dr. Andreas Kirst berichtete zunächst über die Aktivitäten des abgelaufenen Schützenjahres und dankte dem anwesenden Ex-König Dietmar Kupfernagel nochmals für die hervorragende Präsentation im vergangenen Schützenjahr. Vor nicht einmal einer Woche wurde an gleichem Ort der neue Kaiser mit seiner Kaiserin und dem Hofstaat inthronisiert. Regent Veit Scholdra ließ sich nicht lange bitten: Er dankte den anwesenden Schützen für die Unterstützung bei der Thronvorstellung mit einer Runde Gerstensaft. Oberst Seiler dankte den Uniformierten und Nicht-Uniformierten für die tatkräftige Unterstützung bei den Umzügen zum Schützenfest. Er animierte alle, sich ein solches Ereignis nicht entgehen zu lassen und warb um weitere Unterstützung.

Rüdiger Möllenhecker berichtete über das zurückliegende 25-jährige Bestehen der zweiten Kompanie, welches auch von Ahlener Gastvereinen sehr gut besucht war. Der Hauptmann der Avantgarde, Hauke Graumann, erklärte den Anwesenden, dass die Avantgarde im Vorjahr deutlich mehr Mitglieder aufnehmen konnte, als die Gruppierung verlassen hatten. Alexandra Budt warb darum, Frauen zu animieren, der Damenkompanie beizutreten.

Ingo Schnittker berichtete von den akzeptablen Schießergebnissen der Schießgruppe. Kassierer Dietmar Kupfernagel konnte der Versammlung eine ausgeglichene Kassenlage präsentieren. „Wir haben ein wenig Luft“, so der Kassierer. „Aber auch nur, weil wir uns auf unsere Sponsoren verlassen können. Ohne diese können wir uns solche Feste nicht mehr leisten.“ Auch die Mitgliederentwicklung sei konstant, jedoch leicht rückläu fig.

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